Kostenloser
Versand ab 30 €
Schneller
Versand
30 Tage
Rückgaberecht

Trusted Shops
Geschenke
suchen für Ostern
Das Reishunger Zubehoer Sortiment

Curry Begleiten Sie uns auf eine kulinarische Reise und entdecke die besten Currys aus der ganzen Welt.

1

Die richtige Curry Box finden!
Zutaten für die leckersten Currys aus Indien, Thailand und Indonesien

Unsere Indisch Curry Box

Indisch Curry Box Grundzutaten für ein indisches Curry, inklusive Basmati Reis aus dem Himalaya.

Nur 8,99
Thai Curry in zwei Schalen

Thai Curry Box Grundzutaten für ein echtes Thai Curry, inklusive Jasmin Duftreis aus Thailand

Nur 7,49
Indisch Biryani in einer Schale mit Butter und Joghurt angerichtet

Indisch Biryani Box

Nur 9,99
Kichererbsen Linsen Dal angerichtet

Indisch Dal Box

Nur 8,99
Satayspieße mit Erdnusssauce und Reis

Erdnuss Satay Box

Nur 7,49
Thai Linsensuppe mit Cashewkernen

Thai Linsen­suppe Box

Nur 7,49
2

Reis zubereiten!
Dämpfen oder im Reiskocher

Bambusdämpfer mit fertig gedämpften Reis

Schonend im Bambus­dämpfer Reis Zubereitung nach traditionell südostasiatischer Art

Nur 11,99
Der Reishunger Reiskocher auf einer Arbeitsplatte mit Gemüse im Hintergrund

Easy im Reiskocher oder easy im Reiskocher zubereiten

Nur 34,99
3

Curry in Szene setzen!
Unsere Reisschale bietet reichlich Platz für leckere Currys aller Art

Leere Reishunger Reisschale

Reisschale Für den stilechen Currygenuss.

Nur 14,99

Currys aus aller Welt entdecken

Indien Mutterland aller Currys

Zum Rezeptvorschlag

Die indische Küche ist allgemein bekannt für feurige Currys und seinen Reichtum an Gewürzen und Düften. Doch genauso wenig wie alle Deutschen Lederhose tragen und Sauerkraut lieben, so lassen sich auch Inder nicht über einen Kamm scheren. Die indische Küche ist eigentlich eine Zusammenfassung unterschiedlicher Kochkulturen, die der Subkontinent über Jahrtausende hervorgebracht hat und sich sowohl sozial-religiös, als auch geographisch-regional unterscheiden. Grundlegend lässt sich aber feststellen, dass je weiter man in den Süden Indiens vordringt, die Currys immer schärfer werden.

Indisches Curry

In Europa wird mit dem Begriff Curry vor allem eine gelb-braune Gewürzmischung bezeichnet, die mit dem indischen Curry nur wenig zu tun hat. Das Currygewürz ist eine an den europäischen Geschmack angepasste Variante des indischen Garam Masala und wird in Indien lediglich für den Export produziert. In Curry aber, hat dieses Curry nichts zu suchen! Stattdessen meint ein indisches Curry die Zubereitungsart eines Eintopfes, der je nach Region mild-süß bis feurig-scharf gewürzt ist und verschiedene Zutaten, wie Fleisch, Fisch, Hülsenfrüchte oder Gemüse enthält. Größter gemeinsamer Nenner der indischen Currys ist die Vielfalt exotischer Gewürze und Aromen, die einen intensiven Geschmack verleihen. Allem voran, die feine Gewürzmischung Garam Masala. Jede Familie hat hier ihr eigenes Geheimrezept, insgesamt besteht es aus bis zu 25 Zutaten.

Die Esskultur Indiens

Überregional populär sind auch Chutneys: Eingelegte Gemüse und Früchte, die als Beilage oder Würzsaucen serviert werden. Gegessen wird in Indien mit den Fingern, jedoch ausschließlich mit der rechten Hand, da die linke als unrein gilt. Weiterhin ist es üblich, ein gemeinsames Mahl mit Pan zu beenden: Das Blatt eines Betelnussbaumes, in das Gewürze wie Kardamom und Anissamen gewickelt werden. Eines der Lieblingsgetränke ist schwarzer Tee, bekannt als Chai, der mit Milch und Zucker serviert wird. Außerdem der Lassi, eine geeißte Buttermilch die die Geschmacksnerven nach dem Verzehr scharfer Speisen beruhigt und kühlt.

Linsen und Kichererbsen statt Fleisch

Etwa 80% der Bevölkerung Indiens gehört dem Hinduismus an. Hindus ernähren sich vorwiegend vegetarisch. Der Verzehr von Rindfleisch wird ganz und gar abgelehnt, da die Kuh, als Symbol der Leben spendenden Mutter, verehrt wird. Muslimische Inder essen kein Schweinefleisch, da es als unrein gilt. Auch unabhängig von religiösen Hintergründen wird in Indien wenig Fleisch verzehrt. Größte Eiweißlieferanten sind Hülsenfrüchte, die auch in den berühmten Currys vorzufinden sind, aber auch Milchprodukte, allem voran der Lassi. Lediglich Hühnerfleisch erfreut sich über alle Kasten hinweg großer Beliebtheit, weswegen das Huhn nicht zuletzt sogar in Indien domestiziert wurde.

Von süß-mild bis feurig-scharf

Generell werden im Norden Indiens Currys häufiger mit Fleisch zubereitet. Beliebt sind kräftige Mughal Currys mit Hühnchen oder Lamm sowie das schmackhafte Biryani Curry, das auf mit Orangen und Rosenwasser aromatisiertem Reis serviert wird. Im Norden Indiens ist Reis allerdings seltener Bestandteil eines Currys. Da vorwiegend Weizen angebaut wird, wird Fladenbrot wie Naan, Pooris oder Chappatis gereicht. Die nordindische Küche gilt für den empfindlichen europäischen Magen als verträglicher; scharfe Würzsaucen und Chutneys werden separat gereicht und nicht wie im Süden schon während der Zubereitung untergerührt.

Im Süden sind Currys allgemein schärfer und vorwiegend vegetarisch. Hauptbestandteile sind feinster Basmatireis aus dem Himalaya, Linsen in allen Formen und Farben sowie Kokosnussmilch, die den feurigen Currys eine süße Note verleiht.

Fischcurrys werden vor allem an den Ost- und West-Küsten Indiens gegessen. Die Bengalische Küche ist berühmt für Fisch- und Krabbencurries, die Westküste für das Bombay Duck und Currys mit indischem Lachs.

Thailand Exotische Currys aus dem Land des Lächelns

Zum Rezeptvorschlag

Neben paradiesischer Landschaften und bedingungsloser Herzlichkeit ist Thailand auch bekannt für seine exotische Küche. In der thailändischen Küche vereinen sich Einflüsse aus Indien, Malaysia und China. Diese einzigartige Mischung ergibt eine ganz eigenständige kulinarische Richtung, die von exotischen Gewürzen und herrlichen Düften dominiert wird. Obwohl die Thai-Küche vor allem mit sehr scharfen Gerichten in Verbindung gebracht wird, ist es die Vielfalt unterschiedlicher Aromen, die ihren Geschmack charakterisiert.

Die Thai-Küche

Inspiriert von den unterschiedlichsten Kochkulturen Asiens, hebt eines die Thai-Küche von allen anderen ab: Entgegen dem Vorurteil, die Thai-Küche sei einfach scharf, sind es viel mehr die unterschiedlichen Geschmacksnoten, die thailändisches Essen von allen anderen unterscheidet. Dabei gilt es nicht, möglichst viele Geschmäcker in einem Gericht zu vereinen, sondern mit unterschiedlichen Gerichten, die untereinander geteilt werden, süßes, saures, bitteres und scharfes zu kontrastieren. So gibt es in Thailand keine typische Menüabfolge wie es in Europa mit klassischen Vorspeisen, Hauptgang, Dessert und wohlmöglich noch weiteren Zwischengerichten der Fall ist. Bei den Thais ist es üblich, warme und kalte Speisen gleichzeitig zu servieren, untereinander hin- und her zu reichen und zu teilen. Das Essen viel mehr als die bloße Nahrungsaufnahme. Es ist die Freude am Genuss und ein Ausdruck von Geselligkeit. Zahlreiche mobile Garküchen schmücken das Straßenbild, an denen sich gerne für gemeinsame Snacks getroffen wird.

Typisch Thai?

Wie so häufig, kann man auch bei Thailand nicht von einer typischen "Landesküche" sprechen. Je nach Region unterscheiden sich Geschmäcker und Zubereitungsarten. So wird im Nord-Osten der Klebreis bevorzugt und anstelle von Jasmin- oder Basmatireis zu Gerichten wie Hähnchencurry gereicht. Neben klebrigen Reis ist außerdem Naem im Norden Thailands beliebt, eine säuerliche Schweinewurst. Der Süden ist stärker von der muslimischen Küche Malaysias geprägt. Zu seinen Spezialitäten gehören frische Meeresfrüchte. Überregional beliebt ist die fermentierte Fischsauce Nam Pla, die zum Abschmecken und Nachwürzen Verwendung findet. Gegessen wird in Thailand mit Löffel und Gabel, wobei die Gabel nur benötigt wird, um das Essen auf den Löffel zu schieben.

Currys aus Thailand

Grundsätzlich lässt sich zwischen roten, gelben und grünen Currys unterscheiden. Populär ist außerdem das Massaman Curry. Allesamt unterscheiden sie sich nicht nur in ihrer Farbe, sondern vor allem im Geschmack. Besonders charakteristisch, und daher auch namensgebend für das jeweilige Currygericht, sind die unterschiedlichen Pasten. Thailändische Currypasten gibt es in rot, gelb und grün. Nicht zu vergessen ist die spezielle Massaman Currypaste. Die Hauptbestandteile der Pasten sind Chili, Knoblauch, Schalotten, Galant und Garnelenpaste. Die Farbe der Paste verrät die Art der Chili, die verarbeitet wurde, und damit auch den Schärfegrad. In der grünen Currypaste stecken kleine, fiese, grüne Chilischoten, die die grüne Currypaste zur schärfsten Paste macht. Die gelbe Currypaste ist die mildeste - sie enthält wenig Chili, dafür aber Kreuzkümmel, Senf und Ingwer. Die rote Currypaste ist in Europa die beliebteste Sorte - sie enthält keinen Koriander. Die Massaman Curry Paste hat einen kleinen Zimtanteil. Dadurch passt sie ausgezeichnet zu dem exotisch-süßen Massaman Curry, das mit Kokosmilch und Erdnüssen zubereitet wird. Kokosmilch findet häufig Verwendung in thailändischen Currys. Sie verleiht ihm eine cremige Konsistenz, Süße und eine angenehm milde Komponente. Die Zugabe von Zitronengras verschafft thailändischen Gerichten Frische. Diese unterschiedlichen Komponenten machen Thai-Curry zu einem besonderen Geschmackserlebnis.

Erdnuss Satay Box Party

Indonesien Curry am Stiel

Zum Rezeptvorschlag

Das Inselreich Indonesien ist von kultureller Vielfalt geprägt. Über 300 unterschiedliche Völker zählt der Staat; die meisten malaiischer Herkunft. Eines ist ihnen aber gewiss gemeinsam: Die Liebe zu Reis und gutem Essen. Einige Mythen erzählen, dass Reis ein Geschenk des Himmels ist. Himmlisch gut ist auch eines der bekanntesten Gerichte Indonesiens: Satay.

Essen in Indonesien

Ähnlich wie in Thailand, warten auch auf indonesischen Inseln zahlreiche Garküchen am Straßenrand, die regionale Köstlichkeiten servieren. Wie beliebt eine Garküche ist, erkennt man an der Anzahl der umliegenden Sitzplätze. Doch was dort serviert wird, ist von Insel zu Insel und auch innerhalb der Inseln unterschiedlich. Größter gemeinsamer Nenner und Mittelpunkt vieler Gerichte ist der Reis, der schon früh morgens, mittags, abends und sogar spät nachts inmitten des pulsierenden Nachtlebens serviert wird. Regionale Unterschiede sind vor allem sozio-kulturell bedingt. In muslimisch geprägten Regionen wird kein Schwein angeboten, während auf Bali, wo die Bevölkerung überwiegend dem Hinduismus angehört, babi guling, ein Spanferkel mit verschiedenen Gewürzen, zu den Leibspeisen gehört. Als besonders scharf gilt die Küche Sumatras. Die Speisen auf Java sind etwas milder und süßer zubereitet. Serviert werden die Gerichte häufig auf tiefgrünen Bananenblättern, prachtvoll dekoriert mit Kräutern, Blättern und essbaren Blüten.

Curry in Indonesien

Indonesisches Curry ist auch als Curry der sieben Meere bekannt. Inspiriert von den Kochschulen Indiens, Chinas und Malaysias, entsteht im indonesischen Raum eine perfekte Symbiose unterschiedlicher Aromen. Gekocht wird vorwiegend mit frischen Zutaten. Bohnen, Kartoffeln, Pilze und Paprika klingen nach deutschem Eintopf, sind aber typische Bestandteile indonesischer Currys. Exotische Gewürze wie Kardamomkapseln, Koriander, Kumin, Stangenzimt, Knollenselleriekerne, Nelken und Piementkörner verleihen den Curry Variationen einen charakteristischen Geschmack.

Satay - Curry am Stiel

Satay, oder auch Saté, ist ein Grillgericht, das sich in ganz Südostasien großer Beliebtheit erfreut. Hühnchen-, Lamm-, Enten- oder Rindfleisch wird mariniert, aufgespießt, und gegrillt. Ein besonders leckeres Satay ist das Erdnuss-Satay. Kurkuma, Kreuzkümmel, Currypulver, Koriander, Senf und Salz ergeben eine fantastische Gewürzmischung zum Marinieren. Die Sauce wird aus Kokosmilch, Erdnüssen, Chili, Zwiebeln, Kaffernlimetten und Zitronengras zubereitet und passt perfekt zu süßem Klebreis. Und weil diese Kombination so lecker ist, gibt es bei uns die passende Box.

Japanisches Rindercurry Glutenfrei Freunde

Japan Karé Raisu - Curry mit Reis nach japanischer Art

Zum Rezeptvorschlag

Karé ist ein Lehnwort und das japanische Äquivalent zum allseits bekannten Curry. Anders als die meisten Currys, ist das japanische Karé ausgesprochen mild und dickflüssig bis trocken.

Vom einfachen Kantinengericht zum beliebten Alltagsessen

Seinen Ursprung hat das japanische Karé im englischen Begriff Curry. Ende der 1860er Jahre, als sich Japan gezwungen sah, seine Isolation aufzugeben und in Kontakt mit dem Britischen Weltreich kam, wurde der englische Begriff Curry als Karé in die japanische Sprache übernommen.

Seinerzeit wurde es vor allem von der Kaiserlich Japanischen Marine gegessen, die nach dem Vorbild der Royal Navy aufgebaut war. Sogar das Essen wurde weitestgehend adaptiert, so nahmen die Seemänner für ihre Fahrten einen Fleischeintopf, bestehend aus Rind- oder Hähnchenfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln, Möhren und einer Curry-Mehlschwitze an Bord. Diese Tradition wurde auch nach Ende des Krieges fortgeführt. Jeden Freitag servierten die Meeresstreitkräfte das kaigun karé (Marine-Curry) mit einem Salat.

Außerhalb der Kadetten-Kantinen galt Karé als exklusives westliches Gericht, dass nur vereinzelt in teuren, auf die westliche Küche spezialisierten Restaurants angeboten wurde. Erst zu Beginn der 20. Jahrhunderts und der Einführung der im Inland produzierten Currymischungen wurde das Gericht für die allgemeine Bevölkerung bezahlbar und entwickelte sich, obwohl es kein traditionell japanisches Essen ist, zu einem der beliebtesten Alltagsgerichte.

Japanische Curry Variationen

Das sich Curry in Japan heute so großer Beliebtheit erfreut, ist vor allem der einfachen Zubereitung geschuldet. Anders als in anderen ostasiatischen Regionen wird die Sauce nicht mit feurigen Pasten oder Gewürzmischungen zubereitet und verfeinert. Die Karé-Sauce ist als Fertigprodukt in ziemlich jedem Asia-Shop erhältlich. Der Curryblock wird lediglich mit heißem Wasser aufgegossen. Das Resultat ist eine vergleichsweise milde und dickflüssige bis trockene Sauce.

Eine Zubereitungsart ist das sogenannte Dry Curry. Bei diesem Gericht wird die Sauce solange reduziert, bis keine Flüssigkeit mehr enthalten ist. Ein anderes beliebtes Karé-Gericht ist das Katsu Karé. Hierbei handelt es sich um eine Art paniertes Schnitzel, dass mit Currysauce serviert wird. Wie auch in anderen Ländern typisch, wird der Curryeintopf mit einer Beilage serviert. Die meisten japanischen Currys werden als Karé Raisu (Curry mit Reis) zubereitet. Andere Varianten gibt es mit Nudeln oder frittierten Backwaren.

Deutschland Currywurst und Pommes Schranke

Was dem Thai das Hähnchencurry ist, das er zu jeder Tageszeit an einer der zahlreichen Garküchen für kleines Geld bekommt, das ist dem Deutschen seine Mantaplatte: Eine raffinierte Komposition aus Brüh- oder Bratwurst, Ketchup und Currypulver serviert mit goldgelben, gesalzenen Kartoffelstiften und kräftigen Saucen in rot und weiß.

Manta, Manta!

»Kommt ein Mantafahrer in die Imbissbude. ›Mach mir mal ne Pommes.‹ - ›Willste was drauf haben?‹ Der Mantafahrer hebt die Fäuste ›Komm her, ey, komm her…‹«

Es ist zu vermuten, dass der Name unserer Mantaplatte aus einer Zeit stammt, in der Cowboystiefel für Herren als Mantaletten bekannt waren und Fuchsschwänze am Gürtel spazieren geführt oder gefahren wurde. Denn zu dieser Zeit drehte sich alles um den heißesten Schlitten seiner Zeit - den Opel Manta. Begleitet von einer aufgedonnerten Friseurin und 99 Luftballons kannte der Mantafahrer nur ein Ziel: Der Imbiss erster Wahl, in dem die geliebte Komposition aus Currywurst und Pommes mit Ketchup und Mayo serviert wurde. Also: Radio an, Ellenbogen raus und Vollgas!

Geschichte(n) der Currywurst

Ein Sprichtwort besagt: Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei. Die Currywurst hat aber keine zwei Enden (zumal sie zerstückelt serviert wird) - nein, sie hat zwei Anfänge! Bis heute streiten sich Hamburg und Berlin um den Titel des Erfinders. Wo wurde sie nun zuerst gegessen? Das erste Patent auf die populäre Sauce aus Tomatenmark, Wasser, Chili und anderen exotischen Gewürzen meldete jedenfalls Ostpreußin Herta Heuwer im Jahr 1949 an. Damals verkaufte sie die hausgemachte Sauce in ihrer Currywurstbude in Berlin-Charlottenburg noch unter dem Namen Chillup (Chili und Ketchup). Zurückhaltend, wie das hanseatische Naturell ist, versuchte Hamburger Jung' und Schriftsteller Uwe Timm erst 1993 den Sachverhalt zu klären und schrieb glatt einen Roman. 'Die Entdeckung der Currywurst" erzählt aus der Jugend des Schriftstellers, in der er eine Imbissbude am Großneumarkt besuchte und dort die einzig wahre erste Currywurst aß.

Wo auch immer es die erste Currywurst gegeben hat, heute gibt es deutschlandweit zahlreiche Variationen. In Ruhrpott wurde sie dahingehend revolutioniert, dass anstelle der Brühwurst eine Bratwurst reingeschnippelt wird, in Düsseldorf wird sie mit Gold bestäubt und gefühlt jede Imbissbude-an-der-Ecke bietet die schärfste Currywurst an. Wenn auch Sie zu denjenigen zählen möchten, die Currywürste ausgesprochen scharf zubereiten, kommt hier ein heißer Tipp: Mexican Tears treiben selbst dem schärfsten aller Mantaproleten Tränen in die Augen.