Tofu ist ein vielseitiges Produkt, das sich super abwechslungsreich zubereiten lässt. Ob in der Pfanne braten, im Ofen backen oder auf dem Rost grillen. Tofu schmeckt immer anders und vor allem: immer lecker! Wir geben dir hilfreiche Tipps, wie du Tofu richtig zubereitest.  

Zubereitung von Tofu – Tipps & Tricks

Bei der Zubereitung von Tofu gibt es einige Tricks und Kniffe, mit denen dein Tofu extra knusprig und intensiv im Geschmack wird. Denn besonderes in veganen und vegetarischen Gerichten ist Tofu ein vielfältig einsetzbarer Begleiter, der häufig unterschätzt wird. 

Eine Nahaufnahme von gewürfeltem Naturtofu auf einem Teller.

Tofu ist nicht gleich Tofu

Meistens wird bei dem Begriff Tofu zwischen Naturtofu, Räuchertofu und Seidentofu unterschieden. Jede Tofusorte hat ihre Besonderheiten und sollte dementsprechend individuell zubereitet werden. 

  • Naturtofu hat einen eher neutralen Geschmack und lässt sich daher super würzen und marinieren und anschließend in der Pfanne, dem Wok, im Backofen oder auf dem Grill zubereiten. Aber auch ohne Marinade schmeckt Naturtofu super – beispielsweise im Curry oder als vegane Rühreialternative. 
  • Räuchertofu hingegen hat, wie der Name schon sagt, ein rauchiges und eher intensives Aroma. Ihn kannst du sehr gut pur im Salat oder auf dem Brot essen. Außerdem eignet sich der Räuchertofu ideal als Fleischersatz – er ist nämlich durch den geringeren Wasseranteil deutlich fester als Naturtofu und erinnert gebraten an den Geschmack von Speck. Für eine vegetarische Bolognese oder Carbonara also die ideale Alternative zu Fleisch.

Tofu pressen

Damit Naturtofu reichlich Marinade aufnehmen kann und in der Pfanne schön kross wird, sollte er vor der Zubereitung gepresst werden. Der Tofu enthält nämlich von Natur aus Feuchtigkeit, die ihn daran hindert, beim Braten schön knusprig zu werden. Du kannst die Flüssigkeit aber ganz einfach auspressen, indem du deinen Naturtofu in ein sauberes Baumwolltuch wickelst und anschließend das Wasser herausdrückst. Alternativ können aber auch ein paar Bücher Abhilfe leisten: Den Tofu in das Tuch wickeln und die Bücher zum Beschweren darauf platzieren. Nach 15 Minuten sollte der Tofu genügend entwässert sein, sodass du ihn super weiterverarbeiten kannst.

Eine Schalte mit gewürfeltem Naturtofu.

Naturtofu

Der Räuchertofu enthält von Natur aus weniger Feuchtigkeit und muss daher auch nicht zwingend vor der Zubereitung gepresst werden. Du kannst ihn aber bei Bedarf etwas abtupfen, um etwas Feuchtigkeit zu entfernen. Wenn du keine Lust auf ewiges Pressen hast und deine Bücher lieber im Regal behalten möchtest, kannst du auch eine Tofupresse nutzen, um die Flüssigkeit aus dem Tofu drücken. Dafür einfach den Tofu in die Presse legen und die Schrauben so lange drehen, bis die Platten den Tofu zusammenpressen. Das Wasser läuft dann automatisch in eine dafür vorgesehene Schale ab. Möchtest du deinen Tofu extra kross haben, dann schneide ihn nach dem Pressen in Würfel und gib ihn für ein paar Minuten in den Backofen.

Eine Schalte mit gewürfeltem Räuchertofu.

Räuchertofu

Tofu marinieren

Vor allem in der asiatischen Küche wird der Tofu häufig vor dem Braten mariniert. Bei der Marinade kannst du dich frei austoben: Sojasauce, Teriyaki Sauce, Erdnussmus, Ingwer, Knoblauch, Chili, Kräuter und Reissirup für die süße Note passen super zum Tofu. Lediglich Öl solltest du vermeiden – es verschließt die Poren des Tofus, sodass die Aromen nicht in den Tofu einziehen können. Lass den Tofu einige Stunden ziehen, bevor du ihn weiter zubereitest. Für den maximalen Geschmack kannst du ihn auch über Nacht in der Marinade lassen. In unserem Beitrag zum Thema Tofu marinieren haben wir dir ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt.

Zubereitungsmöglichkeiten für Tofu

Tofu braten

Naturtofu und Räuchertofu lassen sich sehr gut in der Pfanne oder dem Wok zubereiten. Damit der Tofu außen kross und innen trotzdem noch saftig bleibt, empfiehlt es sich, die Pfanne oder den Wok auf mittlerer bis hoher Temperatur zu erhitzen und den Tofu kurz anzubraten. Damit der Tofu nicht in der Pfanne anbrennt, solltest du vor dem Braten etwas Öl in die Pfanne geben und am besten eine beschichtete Pfanne verwenden. Je nach Geschmack und Rezept kannst du super Kokosöl oder Erdnussöl für die Zubereitung des Tofus nutzen. Wie wäre es zum Beispiel mit knusprigen, veganen Tofu Ecken aus der Pfanne? Dafür Naturtofu in Scheiben schneiden und anschließend in einem Mix aus Sojamehl, Sojamilch und Gewürzen nach Wahl tauchen. Danach in Paniermehl wälzen und in der Pfanne anbraten. In unserem Beitrag zum Thema Tofu braten haben wir noch einige hilfreiche Informationen und Tipps zusammengefasst.

Eine schwarze Reisbowl mit gebackenem Tofu.

Tofu backen

Du fragst dich, wie du Tofu im Ofen richtig zubereitest? Damit er auch im Backofen schön knusprig wird, solltest du den gepressten und geschnittenen Tofu im ersten Schritt ohne Würzung oder Marinade vorbacken. Der Tofu verliert Flüssigkeit und wird so später lecker und kross. Anschließend den Tofu mit deiner liebsten Marinade bestreichen oder panieren, auf ein Blech legen und bei 180 Grad für ca. 20 Minuten im Ofen backen. Wenn du deinen Tofu nicht vorbacken möchtest und trotzdem ein knuspriges Ergebnis willst, dann greif auf eine weniger feuchte Marinade zu. Für die vegane Variante den Tofu nach dem Pressen würfeln und in Panko, Mehl, Stärke Salz und Pfeffer wälzen. Für die vegetarische Zubereitungsvariante kannst du den Tofu auch erst in Stärke wälzen, anschließend in Ei tunken und dann mit Mehl und Panko ummanteln. Die Stärke entzieht dem Tofu Feuchtigkeit, sodass dieser auch im Ofen kross wird. Im Anschluss auf ein Backblech legen und im Ofen bei ca. 180 Grad für 30 Minuten knusprig backen. 

Ein Grill, in dem Kohle glüht.

Tofu grillen

Du kannst sowohl Naturtofu als auch geräucherten Tofu super beim nächsten Barbecue auf dem Grill zubereiten – er ist nämlich eine super Fleischalternative! Wie wäre es zum Beispiel mit veganen Grillspießen mit Räuchertofu und Gemüse deiner Wahl? Hierfür einfach den Räuchertofu in große Würfel schneiden und mit Paprika, Zwiebel & Co aufspießen. Mit etwas Olivenöl beträufeln und ab auf’s Rost! Oder vielleicht lieber Naturtofu in einer leckeren Marinade? Probiere doch mal einen Mix aus Sojasauce, Reissirup, Chili, und Knoblauch aus. Um den Tofu richtig vorzubereiten, solltest du ihn einige Stunden bevor du ihn auf den Grill gibst, in der Marinade einlegen. Anschließend kannst du den marinierten Naturtofu auf dem Rost zubereiten. Achte beim Grillen darauf, den Tofu im Auge zu behalten, damit er nicht zu trocken wird und die Gewürze nicht bitter werden. Der Tofu muss lediglich zwei Minuten von jeder Seite auf dem Grill liegen – danach kannst du ihn direkt genießen. Für noch mehr Infos zum Thema schau gerne bei unserem Beitrag zum Thema Tofu grillen vorbei.

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