Zugegeben, Ostern verbindet man zunächst mit bunt bemalten Eiern und Schokohasen. Doch auch Reis ist in einigen Regionen fester Bestandteil des Osterfests und speziellen Brauchtums.

Reis findet sich in unterschiedlichen Osterbräuchen wieder. Vielerorts wird zu Ostern, insbesondere am Karsamstag, gebacken. In Deutschland gibt’s es beispielsweise Osterzöpfe oder Osterfladen zum Fest, in anderen Ländern auch Ostermänner, Brothennen oder religiöse Gebäcke wie Kreuzbrote. Jedes Land und jede Region pflegt ihre eigenen Rezepte und so gibt es speziell in Baden einen Osterfladen mit einem köstlichen Belag aus Reis, Ei, Zucker, Rosinen und Zimt.

Auch in Italien soll Reis an Ostern nicht fehlen. Hier wird vorwiegend in den südlichen Regionen ein Reiskuchen zubereitet. Dieser ist Teil der Tradition, da Reis ebenso wie das Ei als Zeichen der Fruchtbarkeit betrachtet wird.

Reis ist also eine durchaus gängige Zutat für leckere Süßspeisen zum Osterfest. Wie vielfältig sich mit Reis backen und süß kochen lässt, erfährst du in unserem Wissensartikel zu Backen mit Reis. Als Zeichen der Fruchtbarkeit gehört es in Italien sogar zum Brauchtum. Noch mehr Osterbräuche aus der ganzen Welt haben wir in diesem Artikel über skurrile Osterbräuche weltweit aufbereitet.

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