Thailand ist ein südostasiatischer Staat, der aufgrund seiner Traumstrände im Süden und Bergregionen im Norden ein beliebtes Ziel für Tourist:innen aus aller Welt ist. Wegen des tropischen Klimas ist es sowohl im Sommer als auch im Winter warm – auch wenn das Land in der Regenzeit teilweise von starken Monsunen heimgesucht werden. Im beliebten Reiseziel Bangkok, der Hauptstadt Thailands, finden sich an jeder Straßenecke kulinarische Köstlichkeiten der thailändischen Küche. Im Norden haben Myanmar und Laos einen großen Einfluss auf die Thai Küche. Die Kulinarik im Süden wird von der Küche Malaysias beeinflusst.

Besonderheiten der thailändischen Küche

Ein Wok, auf dem über einem Feuer Bratnudeln zubereitet werden

Die thailändische Küche hat viele Einflüsse aus der chinesischen, indischen und europäischen Küche und unterscheidet sich innerhalb des Landes regional zum Teil sehr stark. Was jedoch in ganz Thailand große Beliebtheit genießt, sind Garküchen. Am Straßenrand und auf vielen Märkten werden in den offenen, kleinen Küchen thailändische Spezialitäten angeboten. Diese werden sowohl von Einheimischen, als auch von Tourist:innen stark besucht. Im Gegensatz zu Restaurants zahlt man hier für ein Hauptgericht durchschnittlich weniger als 1 Euro. Viele Gerichte werden mithilfe eines Woks zubereitet. Mit der kugeligen Pfanne kann über offenem Feuer gekocht werden, was den Gerichten eine leicht rauchige Note verleiht. Durch die heißen Temperaturen, die über der offenen Flamme im Wok entstehen, werden Gemüse, Fleisch, Fisch und Tofu nur kurze Zeit gegart und kontinuierlich geschwenkt. Dieses Pfannenrühren ist eine bekannte Kochtechnik und im asiatischen Raum sehr verbreitet. Im Gegensatz zu vielen anderen asiatischen Länderküchen wird in Thailand gerne mit der Hand oder einer Gabel und einem Löffel gegessen. Die Hinzunahme von Essstäbchen ist nicht die Regel. 

Typische Gerichte und Zutaten der thailändischen Küche

Eine rote Thai Curry Paste in einem Schraubglas

Gewürze und Zutaten 

Gewürze spielen in der Thai Küche eine große Rolle. Für Kaeng Gerichte, in Deutschland auch als Thai Currys bezeichnet, werden Würzpasten als Basis genommen. Hierfür werden verschiedene Kräuter, Chilischoten und Wurzeln in unterschiedlichen Variationen mit einem Mörser zu einer homogenen Masse zerkleinert. Gegenteilige Geschmacksnoten werden gerne so kombiniert, dass sie letztlich ein konträres, aber harmonisches Gesamtbild ergeben. Vor allem Zitronengras, Basilikum, Chilischoten, Ingwer, Knoblauch, Koriander, Rohrzucker und Limette sind beliebte Geschmäcker, die in vielen thailändischen Gerichten zu finden sind. Außerdem wird gerne mit Fischsauce und Chilisaucen wie der Sriracha Sauce gewürzt. Zum Dippen wird gerne zur Sweet Chili Sauce, der Nam Chim Kai gegriffen. Um die Gerichte geschmacklich abzurunden, wird in vielen thailändische Gerichten mit Kokosmilch gekocht. Auf tierische Milchprodukte wird generell verzichtet, da der Großteil der thailändischen Bevölkerung laktoseintolerant ist und deshalb Milchprodukte kaum bis gar nicht verträgt.

Schärfe 

Scharfes Essen gehört in der thailändischen Küche dazu. Neben Suppen und Currys werden sogar Salate in Thailand gerne scharf gegessen. Den feurigen Geschmack erhalten die Gerichte durch Chili, das gerne frisch, in getrockneter Form oder als Chili Sauce in die Speisen gegeben wird. Die thailändische Bevölkerung ist das scharfe Essen gewohnt – viele Touristen bekommen die Gerichte weniger scharf serviert. 

Fisch und Fleisch 

Die Auswahl an Fischgerichten ist in Thailand vor allem in südlichen Regionen größer. Das liegt vor allem an der Nähe zum Meer und der damit verbundenen Fischerei. Der Fisch wird gerne im Curry oder in einer Salzkruste zubereitet oder, genauso wie Meeresfrüchte, neben Reis serviert. In Thailand werden sowohl Rindfleisch als auch Schweinefleisch und Geflügel konsumiert. Sowohl Suppen als auch Currys, Bratreis und Bratnudeln werden teilweise mit Fleisch zubereitet. Was auf thailändischen Märkten völlig normal ist: Fleisch findet man hier häufig ungekühlt vor. Das liegt daran, dass es für gewöhnlich schnell verkauft wird und Fleisch generell in der thailändischen Küche gut durchgegart wird. Das verringert die Wahrscheinlichkeit einer Unverträglichkeit. Außerdem wird gesagt, dass das scharfe Würzen thailändischer Gerichte Bakterien abtöte. Wissenschaftlich bewiesen ist das aber nicht.

Fun Fact: Auf Thai Märkten gibt es häufig Käfer, Heuschrecken & Co als Snack zu kaufen.

Reis 

Langkornkreis gilt in Thailand als das Grundnahrungsmittel. Vor allem Jasmin Reis, auch als Duftreis bekannt, ist sehr beliebt und findet häufig Verwendung in der thailändischen Küche. Der Nordosten des Landes hat ideale klimatische Bedingungen für den Anbau von Jasmin Reis. Beliebt ist er vor allem in Zentral- und Südthailand. Im Norden Thailands wird zum Essen häufig Kleb Reis angeboten. Dieser wird in Dampftöpfen oder Bambusdämpfern schonend gegart. Er wird sowohl zu herzhaften Gerichten als auch zu Süßspeisen serviert. 

Thailändische Nudeln 

Auch Nudeln gelten in Thailand als Grundnahrungsmittel. Sie spielen in unterschiedlichen thailändischen Gerichten eine wichtige Rolle. Wie auch bei Reis werden Nudeln vielseitig eingesetzt und in verschiedensten Gerichten und als Beilage serviert. Hierbei werden vor allem Nudeln aus Reismehl oder Weizenmehl oder aber Glasnudeln aus Mungobohnen verwendet. Für gewöhnlich werden die Nudeln gebraten oder als Suppenbeilage, im Salat oder Curry serviert. 

Typische thailändische Gerichte

Thailändisches Pat Thai auf einem Teller

Thai Curry 

Das thailändische Curry gibt es in den verschiedensten Kombinationen. Die Zubereitungsmethode des Thai Currys ist immer ähnlich, wobei sich der Geschmack je nach Curry Paste unterscheiden kann. Bei einem „Kaeng“, wie es in Thailand heißt, wird Kokosmilch in einem Wok erhitzt und die jeweilige Paste darin aufgelöst. Je nach Würzpaste werden dann Fleisch, Fisch, Tofu und Gemüse nacheinander hinzugegeben. Dazu werden entweder Reis oder Nudeln serviert.

Phat Thai 

Das Nudelgericht Phat Thai gilt als eines der Nationalgerichte Thailands. Es ist ein klassisches Stir Fry Gericht und besteht aus Reisbandnudeln, die mit Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten oder Tofu und Eiern sowie Sprossen in einem Wok scharf angebraten werden. Diese werden dann mit einer Gewürzsauce und Erdnüssen sowie frischen Kräutern und Limette ergänzt. Das Pendant zum Phat Thai ist Khao Phat, bei dem anstatt Nudeln Reis als Grundlage genutzt wird.

Tom Kha Thai Soup richtig kochen Heute nehmen wir dich mit nach Thailand. Freue dich auf eine unfassbar cremige „Tom Kha“ Soup nach original thailändischer Rezeptur. ???? Dieses Gericht ist übrigens perfekt, wenn du mal keine Zeit oder große Lust auf eine lange Kochsession hast, dabei aber nicht auf eine gesunde und vor allem RICHTIG LECKERE Mahlzeit verzichten möchtest. In nur 15 – 20 Min. ist deine vegane Tom Kha fix & fertig, um in deiner Schüssel zu landen.

Tom Kha 

Suppen sind in der thailändischen Küche häufig vertreten. Zumeist werden sie mit Nudeln serviert und haben eine feurige Schärfe. Etwas anders ist da die Tom Kha, die nur leicht scharf und gleich doppelt so frisch und schön cremig ist. Die Suppe wird mit einer Tom Kha Paste zubereitet, die unter anderem aus Galgant, grüner Chili und Zitronengras besteht. Ein wichtiger Bestandteil der Suppe ist Kokosmilch, die dem Gericht seine ganz besondere Note verleiht. Klassischerweise wird die Suppe mit Pilzen (Tom Kha Het) und sehr häufig mit Hühnerfleisch (Tom Ka Kai) zubereitet. Es ist aber auch möglich, sie mit Garnelen oder Tofu zu kochen. In Thailand wird die Suppe mit Reisnudeln oder Reis serviert – in Europa häufig zur Vorspeise gegessen. Bei Bedarf passt frischer Koriander übrigens hervorragend zur cremigen Suppe.

Tom Kha 

Suppen sind in der thailändischen Küche häufig vertreten. Zumeist werden sie mit Nudeln serviert und haben eine feurige Schärfe. Etwas anders ist da die Tom Kha, die nur leicht scharf und gleich doppelt so frisch und schön cremig ist. Die Suppe wird mit einer Tom Kha Paste zubereitet, die unter anderem aus Galgant, grüner Chili und Zitronengras besteht. Ein wichtiger Bestandteil der Suppe ist Kokosmilch, die dem Gericht seine ganz besondere Note verleiht. Klassischerweise wird die Suppe mit Pilzen (Tom Kha Het) und sehr häufig mit Hühnerfleisch (Tom Ka Kai) zubereitet. Es ist aber auch möglich, sie mit Garnelen oder Tofu zu kochen. In Thailand wird die Suppe mit Reisnudeln oder Reis serviert – in Europa häufig zur Vorspeise gegessen. Bei Bedarf passt frischer Koriander übrigens hervorragend zur cremigen Suppe.

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