Adzukibohnen oder auch Azuki, Asuki oder rote Sojabohnen sind vor allem aus der chinesischen, koreanischen und japanischen Küche bekannt aber erfreuen sich auch hierzulange aufgrund ihrer Vielfalt einer immer größeren Beliebtheit. Doch, was steckt hinter den sonderbar klingenden Bohnen?

Herkunft und Merkmale

Die Adzukibohne ist eine strauchförmige Pflanzenart und gehört innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte zu den Schmetterlingsblütlern. Die Nutzpflanze wird hauptsächlich im Norden Japans bzw. in Fernost angebaut. Die 10 cm langen Hülsenfrüchte enthalten jeweils ca. 5-12 kleine erbsengroße, etwas ovale Samen in einer Strohgelben, dunkelroten oder braunen Farbe. Typisch für die Bohne ist der weiße Strich, welcher zudem hilft die Adzukibohne nicht mit der anderen roten Bohne, der Kidneybohne, zu verwechseln.

Geschmack und Verwendung

Ein süßlich-nussiger Geschmack und eine mehlige Konsistenz sind typisch für die Bohne. Zudem eignet sie sich für eine Vielzahl an Gerichten, ob als Hauptzutat oder Beilage. Aufgrund der auffallenden Süße wird die Bohne in Asien besonders zur Süßwaren- und Konfektherstellung verwendet. Generell wird die Bohne in verschiedenen Zustandsformen gebraucht. Zum einen gibt es die Bohnen frisch, getrocknet in Konserven oder als Pulver bzw. Mehl. Zum Beispiel werden Adzukibohnen auch als Bohnenpaste (Anko), Bohnensprossen (Aduki) oder in Suppenform als Süßspeise (Shiruko) verkauft.

Was steckt drin?

Die Adzukibohne enthält viel Eiweiß, Calcium, Phosphor und Eisen. Zudem ist sie wie andere Bohnenarten sehr proteinreich, hat aber gleichzeitig deutlich weniger Kalorien und den geringsten Fettgehalt. Überdies sind Adzukibohnen verdaulicher als europäische Bohnen und sehr nahrhaft.