Mungbohnen, auch Mungobohnen, sind ein leckeres und beliebtes Nahrungsmittel aus Asien. Was viele jedoch nicht wissen, dass die bekannten Sojasprossen, Keimlinge der Mungbohnen und nicht der Sojabohnen sind.

Herkunft und Merkmale

Ihren Ursprung haben die grünen Kerne in Asien, genauer gesagt in Indien, und sind mittlerweile auch hierzulande kaum mehr wegzudenken. Mungobohnen sind auch als Jerusalembohne oder Lunjabohne bekannt und gehören innerhalb der Familie der Hülsenfrüchte zu den Schmetterlingsblütlern. Die Mungobohne ist eine krautige Pflanze und mit der Sojabohne und Adzukibohne verwandt. Die rauen und behaarten Hülsenfrüchte sind ca. 4-10 cm lang und färben sich dunkelbraun bis schwarz wenn sie reif sind. Die Hülsenfrüchte beinhalten zwischen 7-20 erbsengroße, grünliche Samen, welche im inneren gelb sind. An der Außenhülle haben die Samen einen deutlich erkennbaren Nabelfleck.

Geschmack und Verwendung

Mungobohnen können entweder als ganze Bohne verzehrt oder zum Keimen verwendet werden. Aus diesem Grund werden sie hierzulande irrtümlich oft auch als Sojasprosse bezeichnet, geschmacklich sind die Sprossen von Mungobohnen aber frischer.

Der Eigengeschmack ist nussig-mild und somit dezent und nicht so intensiv im Geschmack. Durch diesen milden Geschmack sind sie vielseitig einsetzbar. Aus dem Mungobohnen-Mehl werden zum Beispiel asiatische Glasnudeln hergestellt, die Bohnen können zu einem Püree verarbeitet werden und die Mungobohnen-Sprossen finden Verwendung in Salaten, Suppen, Pfannen- oder klassischen Wok-Gerichten.

Inhaltsstoffe

Mungobohnen sind reich an Ballaststoffen, haben einen hohen Eiweißanteil und beinhalten Vitamine und Mineralstoffe. Zudem sind sie sehr fettarm, haben wenige Kalorien, sind bekömmlicher als europäische Bohnen und somit sehr gesund.

Medizinische Verwendung

Der Mungbohne wird eine medizinische Wirkungsweise zugesagt. Dies hat schon der persönliche Arzt von Buddah erkannt. Sie wirkt Übergewicht, Diabetes, Bluthochdruck, Burn-Out und weiteren Zivilisationskrankheiten entgegen. Darüber hinaus entschlackt das gute Böhnchen unseren Körper und soll für einen klaren Verstand sorgen. Das in bestimmten Abständen Detoxen (Entgiften) des Körpers, trägt zum Anti Aging bei. Dies wird so erklärt, dass der Körper wie ein Handtuch sei. Ist es sauber, so kann man sich damit abtrocknen und das Handtuch nimmt das Wasser auf. Aber es muss immer wieder sauber gemacht werden trocknen, damit es wieder Wasser aufnehmen kann. Unser Körper ist in diesem Beispiel das Handtuch und wichtige Nährstoffe sind das Wasser. Wir müssen unseren Körper in bestimmten Abständen reinigen, damit er durch den Stoffwechsel in der Lage bleibt, so viele Nährstoffe wie möglich aus dem Essen herauszuziehen. Das hält unseren Organismus gesund, was direkt ein gesundes Aussehen zur Folge hat. Das Enzym zum Entgiften des Darms liegt direkt hinter der grünen Scharle der Mungbohne.