Viele Menschen, die nicht wissen wie man Reis eigentlich richtig kocht, sind jahrelang auf Beutelreis ausgewichen, weil sie Angst haben, beim Kochen von losem Reis Fehler zu machen.

Reis kann man auf unterschiedliche Arten zubereiten. Die gängigste Art ist wohl die Zubereitung im Kochtopf. Hier lassen sich zwei Methoden unterscheiden, die wir hier einmal vorstellen wollen.

Die Quellmethode

Die Quellmethode ist die wohl bekannteste Methode für das Garen von Reis. Im Grunde ist der Vorgang relativ simpel.

1. Für 2 Personen geben Sie 1 Teetasse Basmati Reis (ca. 200g) in einen Kochtopf.

2. Waschen Sie den Reis zweimal durch.

3. Geben Sie die 1,5-fache Menge Wasser (also 1,5 Teetassen) und eine Prise Salz hinzu.

4. Lassen Sie das Ganze 10 Minuten einweichen.

5. Stellen Sie den Herd auf die höchste Hitzestufe.

6. Sobald das Wasser kocht, stellen Sie den Herd auf eine mittlere Hitzestufe und lassen Sie den Reis ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln bis das Wasser verdampft ist.

7. Fügen Sie ein Stück Butter hinzu.

Wenn es besonders schnell gehen muss, lassen Sie das Einweichen und die Butter weg. Beachten Sie, dass die benötigte Wassermenge und Kochdauer je nach Reissorte variiert.

Die Wassermethode

Diese Methode dürfte allen Nudelessern bekannt sein. Denn die Reiskörner werden wie Nudeln in viel Wasser gekocht.

1. Für 2 Personen geben Sie 1 Teetasse Basmati Reis (ca. 200g) in einen Kochtopf.

2. Waschen Sie den Reis zweimal durch.

3. Fügen Sie etwa die 6fache Menge Wasser (also 1,2l) und eine Prise Salz hinzu.

4. Stellen Sie den Herd auf die höchste Hitzestufe.

5. Sobald das Wasser kocht, stellen Sie den Herd auf eine mittlere Hitzestufe und lassen Sie den Reis ca. 15 ohne Deckel köcheln.

6. Gießen Sie das Wasser und den Reis in ein Sieb. Lassen Sie den Reis kurz abtropfen.

7. Geben Sie den Reis zum Abdampfen noch ein mal kurz in den Topf und fügen Sie ein Stück Butter hinzu.

Beachten Sie, dass auch hier die Garzeit von der gewählten Reissorte abhängt. Generell braucht Vollkornreis länger bis er gar ist.

Welche Methode ist nun besser?

Viele Anfänger finden die Wassermethode einfach, da sie sie schon vom Nudeln kochen kennen. Sie hat aber den Nachteil, dass die Nährstoffe, die sich im Reis befinden, während des Kochens lösen und in das Kochwasser übergehen. Beim Abgießen schüttet man also auch alle Nährstoffe weg. Bei der Quellmethode wird kein Wasser abgeschüttet und die Nährstoffe bleiben erhalten.

Aufgepasst bei der Kochtopfwahl

Auch bei Kochtöpfen wie bei eigentlich allem im Leben gibt es unterschiedliche Qualitäten. Wichtig bei einem Kochtopf für das Reis kochen ist vor allem eine Antihaftversiegelung – falls doch mal Reis am Boden ankrustet, kann man ihn leicht wieder lösen.

Eine starke Alternative: Der Reiskocher

Wenn es bei euch oft Reis gibt, dann lohnt es sich, zu einer starken Alternative zum Kochtopf zu greifen. Die Rede ist vom Reiskocher. Vorteile von Reiskochern sind, dass sie innen eine besondere Beschichtung haben. Damit ist ein Anbrennen von eurem Reis nicht möglich. Dank einer besonderen Erhitzungstechnik wird der Reis von allen Seiten gleichmäßig erhitzt und somit überall gleich gar. Zudem ist es möglich den Reis im Reiskocher eine lange Zeit warm zu halten. Für alle Interessenten eines solchen Küchengeräts haben wir den Kochtopf gegen den Reiskocher antreten lassen. Die Ergebnisse findet ihr in unseren Artikel Reiskocher oder Topf.