»Wächst Couscous eigentlich auf Bäumen?« Natürlich nicht, aber der Couscous, so wie wir ihn auf den Teller kriegen, wird gar nicht angebaut. Er besteht nämlich eigentlich aus Hartweizengrieß.

Couscous (auch Cous Cous oder Kuskus) wird hergestellt indem man Hartweizengrieß befeuchtet und zu Kügelchen zerreibt. Dabei wird der Grieß mit etwas Salzwasser besprüht. Die entstehenden Klumpen werden mit den Händen zu kleinen Kügelchen geformt. Die fertigen Kügelchen werden dann in der Sonne getrocknet. Es gibt auch Couscous aus Gerste- und Hirsekügelchen. In manchen Ländern wird der Couscous bei der Herstellung sogar mit Safran oder Kürbissen gefärbt.

Wo kommt Couscous her?

Ursprünglich kommt Couscous aus Nordafrika. Durch die vielen Einwanderer ist Couscous aber auch Frankreich sehr beliebt geworden. Aber auch in Israel und Sizilien ist Couscous weit verbreitet.

Wie unterscheiden sich Couscous und Bulgur?

Obwohl Couscous und Bulgur sich sehr ähnlich sind, sind sie keineswegs gleich. Bulgur besteht nämlich nicht aus Grieß, sondern aus Weizengrütze.

Wie bereitet man Couscous zu?

Streng genommen wird Couscous selbst hergestellt und dann gedämpft. Dafür gibt es sogar spezielle Geräte, wie einen Couscous-Topf oder die Tajine. Sehr beliebt ist aber der Instant-Couscous, der nur wenige Minuten in heißem Wasser quellen muss.

Couscous lässt sich mit vielen verschiedenen Zutaten kombinieren. Ob mit Gemüse, Fleisch, als Salat oder Taboulé, Couscous gibt alles her. Gewürzt wird er traditionell mit den Gewürzen »Harissa« oder »Ras el-Hanout«. Aber auch süß lässt sich Couscous genießen, zum Beispiel mit Milch, Rosinen und Mandeln.