Das nährstoffreiche Mehl aus Asien

Die Herstellung von Reismehl und Reis Paniermehl nehmen dort ihren Ursprung, wo alles was mit Reis zu tun hat herkommt – nämlich in Asien. Das nährstoffreiche Mehl eignet sich vor allem gut für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit als Ersatz für Weizenmehl. Reismehl lässt sich dabei wunderbar für eine Vielzahl von Speisen verwenden. Du solltest nur beachten, dass das pudrig, weiß strahlende Mehl andere Eigenschaften besitzt als Weizenmehl. Doch keine Sorge - das Reis Paniermehl lässt all deine Speisen wie gewohnt knusprig werden!

Reismehl und Reis Paniermehl als glutenfreie Alternativen

Die Verwendung von Reisprodukten hat einen auschlaggebenden Vorteil im Vergleich zu Weizenprodukten: Reismehl und Reis Paniermehl sind glutenfrei! So können auch Menschen, die an Zöliakie (Glutenunverträglichkeit) leiden, problemlos ihre liebsten Gebäcke oder andere Speisen schön knusprig genießen. 

Geschichte und Herkunft

Biologischer Anbau in Thailand

Woher kommt unser Reismehl?

Reismehl kommt ursprünglich aus der asiatischen Küche. Vor allem in Thailand wird es besonders häufig verwendet - also Grund genug, um den Jasmin Reis für das (weiße) Reismehl dort anzubauen. In der thailändischen Küche wird es häufig als Bindemittel für verschiedene Speisen eingesetzt, vor allem für das Binden von Soßen. In Japan hingegen wird das Reismehl gerne für „Wagashi“ verwendet. Dabei handelt es sich um den Oberbegriff für traditionelle japanische Süßigkeiten.

Herstellung von Reismehl

Nach dem Entspelzen (Entfernen restlicher Spelze, d.h. der trockenen Hülle mit einer Schälmühle) wird der Reis – ob poliert oder als Braunreis – zu Mehl vermahlen. Reismehl ist feiner als andere Mehlsorten und fällt vor allem durch die sehr pudrige Konsistenz und die strahlend weiße Farbe auf. Die weiße Farbe entsteht, weil das Mehl in der Regel aus poliertem Bruchreis gewonnen wird.

Backen mit Reismehl

Backen und Kochen mit Reismehl – Tipps

Wichtig ist zu wissen, dass man Reismehl nicht genauso wie Weizenmehl behandeln kann, da es andere Koch- und Backeigenschaften besitzt. Reismehl geht weniger auf, sodass die Backwaren eher flach bleiben. Außerdem klebt es weniger und nimmt im kalten Zustand kaum Wasser auf, sodass man nicht ausschließlich mit Reismehl backen oder kochen kann. Meistens werden beim Backen mehr Eier benötigt, um die Masse klebriger werden zu lassen. Es gibt aber auch die Möglichkeit das Reismehl mit anderen (glutenfreien) Mehlen zu vermischen. Deshalb bedarf es unter Umständen etwas Übung, bis man das richtige Mischverhältnis gefunden hat.

Das Reis Paniermehl kann ohne Einschränkungen wie jedes andere Paniermehl verwendet werden und verleiht deinem Fleisch, Gemüse oder Tofu einen perfekt knusprigen Überzug.

Das musst du beim Reisbrot backen beachten:

Für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit ist Reis das ideale Grundnahrungsmittel, sodass man dank Reismehl auch nicht mehr auf eine leckere Stulle verzichten muss.

Da sich Mehl aus Reis anders verhält als Weizenmehl, empfehlen wir mehrere Mehlsorten zu mischen, damit das Brot gut gelingt. Den Kombinationsmöglichkeiten sind hier keine Grenzen gesetzt. Es gibt zahlreiche Rezepte, die zusätzlich verschiedene leckere Körner, Saaten und Gewürze beinhalten. Natürlich kann man Reismehl auch für veganes Brot, ohne Milch und Ei verwenden. 

Fun Fact: Da Brot in Asien wenig bekannt und beliebt ist, kamen erst die Europäer auf die Idee mit Reismehl Brot zu backen.

Glutenfreies Brot einfach backen

Glutenfreie Mehlsorten mischen

Heutzutage muss niemand mehr auf ein glutenfreies Gebäck verzichten! Für eine Allzweck-Mehlmischung empfehlen wir zwei Teile glutenfreies Mehl und einen Teil glutenfreies Stärkemehl und Bindemittel (beispielsweise Agar-Agar, Chiasamen oder Leinsamen). Für gutes Gelingen beim Backen und Kochen empfehlen wir Reismehl mit anderen glutenfreien Mehlsorten zu mischen. Hervorragend eignen sich dafür folgende Mehlsorten: 

  • Hirsemehl
  • Buchweizenmehl
  • Maismehl
  • Amaranthmehl
  • Kichererbsenmehl

Backrezepte mit Reismehl