Letztens in Indien auf einem traditionellen Reismarkt: »Hallo, ich heiße Basmati, bin durchschnittlich mindestens 6,5 Millimeter lang und komme aus Indien vom Himalaya. Außerdem hab ich gerade gehört, dass es für mich nach Deutschland zu Reishunger geht, und du?« »Puh, keine Ahnung, mir wurde auch gesagt, dass ich Basmati heiße, obwohl ich mal kürzer und mal zerbrochen bin und eigentlich gar nicht weiß, wo ich herkomme. Was ist Himalaya? Naja, jedenfalls geht’s für mich auch nach Deutschland, in den Einzelhandel!« So oder so ähnlich könnte sich ein Gespräch zwischen zwei Reissäcken anhören. Was wir damit sagen wollen:
Beim Basmati, den wir beziehen, achten wir genau darauf, dass er den Richtlinien des »Code of Practice on Basmati« genügt, dem Reinheitsgebot für unverfälschten Basmati Reis: Der Reis stammt vom Fuße des Himalaya-Gebirges, darf höchstens sieben Prozent Fremdreis enthalten, während jedes Korn eine Länge von mindestens 6,5 Millimetern besitzen sollte. Außerdem besitzt der Reis das typisch erdige Basmati-Aroma.
Nun haben wir ja auch unter einem anderen Artikel einen Basmati Reis aus biologischem Anbau und Sie fragen sich gerade zu Recht: Was ist der Unterschied zwischen diesem konventionell angebauten Basmati und dem Bio Basmati? Hauptsächlich: Optik und Geschmack. Der konventionell angebaute Basmati stammt von der Sorte »1121 Pusa«, der länger ist als der Bio Basmati. Außerdem hat der konventionell angebaute Basmati einen intensiveren erdigen Eigengeschmack, was einige besser und andere weniger toll finden. Liefern tun wir, probieren müssen es aber selbst!
So, und weil Reissäcke nun mal nicht reden können und wir an strikte Arbeitsteilung glauben, haben wir uns höchstpersönlich hingesetzt und unsere Basmatikörner vermessen, sortiert und gekostet, damit Sie in Ruhe kochen, essen und genießen können.

