Warum solltest du deine Pasta selber machen? Weil selbstgemachte Pasta einfach super schmeckt und garantiert das Highlight beim nächsten Kochabend mit deinen Liebsten ist. Wenn du deine Nudeln selber machst, kannst du außerdem ganz genau bestimmen, was drin ist, welche Form die Pasta hat und natürlich auch wie sie schmecken soll. Wir zeigen dir, wie du im Handumdrehen deine Lieblingsnudeln selber machen kannst. Also: Nudelmaschine entstauben und los geht’s! 

Pasta selber machen: Teig vorbereiten

Zutaten für selbstgemachte Pasta

Um Pasta selber zu machen, braucht es natürlich als allererstes den passenden Teig. Das Gute an Nudelteig: Du brauchst nur sehr wenige Zutaten. Der Teig wird ganz einfach mit Hartweizengrieß (oder Mehl), Ei und einer Prise Salz zubereitet. Je nach Vorliebe kannst du anstatt der Eier auch auf etwas Wasser zurückgreifen. Die Eier geben dem Teig eine gold-gelbliche Farbe und ein besonderes Aroma. Vor allem gefüllte Nudelsorten werden häufig mit Ei zubereitet.

Zutaten für 4 Portionen Pasta:

  • 400 g Mehl (Typ 00 oder Hartweizengrieß)
  • 4 große Eier
  • 1 Teelöffel Salz

Anleitung für einen Pastateig

  1. Für den Teig das Mehl pyramidenförmig auf eine Arbeitsplatte geben und mit der Hand eine Kuhle formen.
  2. Salz in die Mulde geben, die Eier in einer seperaten Schale verquirlen und langsam in die Kuhle geben.
  3. Mit einer Gabel oder den Händen langsam das Mehl mit den Eiern vermischen.
  4. Den Teig so lange kneten, bis du eine homogene Masse erhältst. Der Teig sollte elastisch sein und nicht mehr kleben. Ist der Zeig zu trocken, etwas Wasser hinzugeben.
  5. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.

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Selbstgemachte Pasta mit der Nudelmaschine formen

Eine Nudelmaschine ist eine praktische Küchenhilfe, um Nudeln zu Hause selber zu machen. So musst du den Teig nicht selber ausrollen, sondern kannst die Nudelmaschine zur Hilfe nehmen. Diese hat mehrere Walzstufen, die den Teig in dünne Nudelplatten verwandeln. Außerdem können die unterschiedlichsten Pastaformen kreiert werden. Du wirst sehen: Der selbstgemachte Nudelteig lässt sich mithilfe einer Nudelmaschine ganz einfach weiterverarbeiten. Wichtig ist, den Teig mit einer Schicht Mehl zu bestäuben.

  • Den Teig portionieren.
  • Die Walze auf die breiteste Öffnung einstellen und eine Portion durchgeben.
  • Den Teig aufeinanderlegen und durch eine kleinere Einstellung walzen. Je nach gewünschter Dicke diesen Schritt einige Male wiederholen und die Öffnung jedes Mal verkleinern.
  • Den passenden Aufsatz für die gewünschte Nudelform einsetzen und die Pastaplatten durch die Nudelmaschine kurbeln.
  • Nudeln in Salzwasser für 2-4 Minuten kochen und mit der Lieblingssauce servieren.

Selbstgemachte Pasta für später

Selbstgemachte Nudeln trocknen

Du kannst deine selbstgemachten Nudeln entweder direkt im Kochtopf garen und anschließend sofort genießen oder sie trocknen und so haltbar machen. Die Pasta ist in einem trockenen, warmen Raum innerhalb von 2 Tagen durchgetrocknet. Wenn du vor deiner Pastaproduktion bereits weißt, dass du die Nudeln getrocknet werden, kannst du bei der Zubereitung das Salz weglassen. Salz sorgt dafür, dass die Nudeln Wasser aufsaugen und verhindert damit den Trocknungsprozess. So gehst du auf Nummer sicher, dass die Pasta richtig durchtrocknet. Die Kochzeit der getrockneten Nudeln liegt, je nach Dicke, zwischen 6 und 10 Minuten. Gefüllte Nudelsorten wie Ravioli oder Tortellini solltest du nicht trocknen, sondern direkt zubereiten. Noch Fragen? Unsere Wissensseite zum Thema selbstgemachte Nudeln trocknen hilft dir sicherlich weiter. 

Die passende Sauce zu deiner Pasta

Die Form der Pasta ist nicht nur für das Auge wichtig – der Geschmack eines Pasta Gerichtes unterscheidet sich stark davon, welche Form die Nudeln haben. Spaghetti alla Chitarra und Linguine passen perfekt zu einem leckeren Pesto. Im Gegensatz zu dünneren Saucen bleibt dieses nämlich auch beim Eindrehen an der Pasta haften. Bandnudeln werden gerne mit einem absoluten italienischen Klassiker serviert – Bolognese! Die Pappardelle, wie sie in Italien genannt wird, nimmt es nämlich gerne mit stückigen und schweren Saucen auf. Die Ringelnudel Fusilli eignet sich super zur klassischen Tomatensauce, stückigen Saucen oder im Nudelsalat. Durch ihre Form harmoniert die Fusilli auch super mit flüssigen Saucen. Stückige Saucen kannst du außerdem perfekt mit den Röhrennudeln Penne oder Rigatoni servieren. Die Nudeln können die Sauce durch den Hohlraum ideal aufnehmen und haben oftmals eine gestreifte Oberfläche. Für mehr Infos schau gern auf unsere Wissensseite zum Thema Pasta Pairing.

Selbstgemachte Nudeln lagern

Wenn du deine selbstgemachte Pasta getrocknet hast, solltest du sie kühl und trocken lagern. Fülle die Pasta nach der Trocknung am besten in ein lichtgeschütztes, luftdichtes Gefäß. Sie sollte keinesfalls feucht werden, da sie sonst droht zu schimmeln. Selbstgemacht Nudeln kannst du, egal ob mit oder ohne Ei, etwa 3 Monate lagern. In unserem Artikel zum Thema Lagerung und Aufbewahrung von Nudeln erfährst du noch mehr hilfreiche Tipps.

Selbstgemachte Nudeln verschenken

Selbstgemachte Pasta ist ein originelles, günstiges und kreatives Geschenk für deine Liebsten. Bastle doch dazu noch eine Karte mit einem passenden Saucenrezept. Oder du greifst direkt selbst zum Kochlöffel und schmorst eine leckere Tomatensauce oder mixt ein frisches Pesto und schenkst es mit dazu. Vielleicht inspirierst du deine Liebsten ja sogar dazu, ihre Pasta auch mal selber zu machen! 

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