Nudeln sind eines der wichtigsten Grundnahrungsmittel weltweit. Sie sind in den verschiedensten Länderküchen rund um den Globus eine wichtige und sehr beliebte Teigware. Aber woraus bestehen Nudeln eigentlich?

Standardzutaten von Nudeln

Die Grundzutaten von Pasta können je nach Herkunftsland und persönlichem Geschmack stark variieren. Was jedoch alle Nudelsorten gemeinsam haben, ist, dass bei der Herstellung nur wenige Zutaten benötigt werden. Im Grunde bestehen Nudeln immer aus einer Mehlsorte aus Getreide oder Hülsenfrüchten besteht, die den Teig durch Gluten oder Stärke stabilisiert, Wasser und ggf. Eiern und etwas Salz.

Weizennudeln

Viele Nudelarten, darunter viele italienische Pasta Sorten, werden traditionell ausHartweizengrieß, Wasser und ggf. etwas Salz zubereitet. Das Gluten im Hartweizengrieß sorgt dafür, dass der Teig zusammenhält und die Nudeln beim Kochen ihren Biss behalten. Aus diesem Grund besteht auch unsere bissfest Pasta aus bestem Hartweizengrieß und Wasser. Eine weitere Möglichkeit für Nudeln aus Weizen ist die Kombination aus fein gemahlenem Weichweizenmehl, Wasser und Ei. Letzteres hilft dabei, dem Teig den nötigen Halt zu geben. Aber auch Mischungen dieser Zutaten sind sehr geläufig. Je nach Verhältnis verändert sich hierbei Konsistenz und Geschmack der Nudeln. Bekannte Nudeln aus Weizen sind italienische Pasta Sorten wie Rigatoni oder Fusilli, Udon, Mie und Ramen.

Vollkornnudeln

Nudeln aus Vollkornmehl sind bei vielen Menschen sehr beliebt, weil sie aus ungeschältem Getreide bestehen, das im Vergleich zum weißen Weizen mehr Nährstoffe enthält. Das kann Mehl kann aus Getreidesorten wie Dinkel, Roggen oder Weizen bestehen. Die komplexen Kohlenhydrate im Vollkornmehl werden vom Körper langsamer verdaut, sodass Vollkornprodukte länger satt machen als Lebensmittel aus Weizen.

Weitere Nudelarten und deren Zutaten

Buchweizennudeln

Neben Nudeln aus Weizen gibt es auch Sorten, die aus Buchweizen bestehen. Besonders für Menschen mit Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) sind Nudeln aus Buchweizen sehr interessant. Diese sind nämlich von Natur aus glutenfrei – der Stärkeanteil im Buchweizen sorgt für den richtigen Halt. Eine bekannte Nudelsorte aus Buchweizen sind japanische Soba Nudeln.

Reisnudeln

Reis ist nicht nur ein beliebtes Grundnahrungsmittel. Sowohl aus weißem Reis als auch aus Vollkornreis können hervorragend Nudeln hergestellt werden. Dafür wird lediglich Reismehl und Wasser benötigt. Im Handumdrehen entstehen sowohl breite Reisbandnudel Sticks, dünne Reisnudeln Vermicelli oder italienisch inspirierte Reispasta.

Nudeln aus Hülsenfrüchten

Auch Hülsenfrüchte bieten eine gute Grundlage für Nudeln. Sowohl Kichererbsen und Erbsen als auch Linsen und Mais bieten eine hervorragende Grundlage für Nudeln. Diese unterscheiden sich in Konsistenz, Geschmack und Kochzeit. Vorteil bei Nudeln aus Hülsenfrüchten: Sie sind glutenfrei und können damit auch von Menschen mit Zöliakie genossen werden.

Glasnudeln

Fans der asiatischen Küche werden sie kennen: Glasnudeln. Diese bestehen aus einer stärkehaltigen Grundzutat und Wasser. Im Gegensatz zu anderen Nudelsorten bestehen sie aus Mungbohnen oder Sojabohnen. Diese werden so lange gemahlen, bis eine klebrige Masse entsteht. Diese wird dann mit Wasser gemischt bis ein Teig entsteht.

Besondere Nudelvarianten

Neben dieser Vielzahl an Nudelsorten gibt es außerdem eine Menge interessanter Varianten und Mischformen. Diese Pasta zeichnet sich neben dem besonderen Geschmack auch durch außergewöhnliche Farben aus. Besonders in Feinkostläden gibt es einige spannende Entdeckungen wie rötliche Nudeln mit rote Beete, grüne Spinat-Pasta oder schwarze Nudeln mit Tintenfischtinte. Pasta aus Buchweizenmehl ist aber zum Beispiel auch ohne Zugabe färbender Zutaten sehr dunkel. Achte dabei aber darauf, dass du das Mehl-Flüssigkeit-Verhältnis beibehältst. Ansonsten haben die Nudeln später zwar eine tolle Farbe, schmecken aber nicht ganz so wie gewollt. Gefüllte Nudeln bestehen meistens aus einem gewöhnlichen Nudelteig. Bekannte Füllungen für Tortellini, Ravioli & Co. sind zum Beispiel Steinpilze, Spinat und Ricotta oder Hackfleisch.

Profi-Tipp: Damit die bunte Pasta auch zu sehen ist und der Geschmack der Ravioli-Füllung gut in Szene gesetzt wird, empfehlen wir helle und nicht zu schwere Saucen.

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