Linsensuppe in einer Schale

Bereits im Märchen Aschenputtel wurden Linsen nach dem Motto „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“ verlesen. Doch, was gibt es eigentlich alles für verschiedene Linsenarten? Und wie unterscheiden sich diese?

Sortenvielfalt

Weltweit gibt es ungefähr 70 verschiedene Linsensorten. Allein in Indien gibt es über 50 verschiedene Arten und auch hierzulande haben viele verschiedene Linsen bereits einen hohen Beliebtheitsstatus erlangt. Zu den bekanntesten Linsenarten gehören: Tellerlinsen (meist braun und ungeschält), Belugalinsen (schwarz und bissfest), rote Linsen oder gelbe Linsen (kleiner und bereits geschält), Puy-Linsen (grüne Linsen), Berglinsen (rot-bräunlich, fest und sehr aromatisch), Pardinalinsen (grau-braun und mittelgroß), Chateaulinsen (klein, zart und hellbraun) oder Alblinsen (klein und dunkelbraun bis schwarz marmoriert).In Deutschland sind Linsen vor allem durch die typische Linsensuppe mit Mettwurst und Suppengrün oder als schwäbisches Nationalgericht "Spätzle mit Linsen und Saitenwürstle" bekannt.

Unterschiede

Daraus wird ersichtlich, dass sich die verschiedenen Linsenarten hauptsächlich in der Größe und ihrer Farbgebung unterscheiden. Es gibt kleine Linsen mit einem Durchmesser von 4 bis 5 mm , mittelgroße Linsen mit einem Durchmesser von 5 bis 6 mm und große Linsen, welche einen Durchmesser von 6 bis 7 mm aufweisen. Zudem gibt es Linsen in verschiedenen Farbgebungen von gelb und braun über rot und grün bis hin zu lila und sogar schwarz. Je nach Größe und Farbe besitzen sie unterschiedliche Kocheigenschaften: Einige Sorten bleiben beim kochen fest und andere zerkochen schnell und werden mehlig. Überdies werden manche Linsen bereits geschält und andere wiederum ungeschält angeboten. Lediglich die flache, runde Form haben alle gemeinsam.

Grundsätzlich gilt die Regel: „Je kleiner die Linse desto geringer die Kochzeit und desto feiner der Geschmack und somit eher für „cremige“ Speisen geeignet.“