Chinesischer Reis Congee

Für die Zuereitung wird ein Teil Reis mit bis zu zwölf Teilen Brühe oder Wasser aufgekocht. Dann muss das Ganze rund vier Stunden bei schwacher Hitze köcheln, bis sich ein sämiger Brei gebildet hat. Der ist dann nahezu geschmacklos. Weil die Zubereitung recht zeitintensiv ist, wird Reis Congee meistens für mehrere Tage auf Vorrat gekocht. In der chinesischen Medizin wird der Reisbrei auch für Zwecke der Heilung eingesetzt. Kombiniert werden kann er mit Fisch, Fleisch, frischen Sprossen, Schalotten und Nüssen. Süß wird er mit Bohnen und Zucker gegessen. Weil Congee sehr gut verdaulich ist, wird er auch Kranken und Babys gegeben.

Japanischer Reis Congee

Die japanische Variante heißt Okayu. Er ist wesentlich fester als der chinesische Reis Congee und wird auch nur mit sechs teilen Wasser und wesentlich kürzer gekocht. Traditionell wird Okayu mit sieben Kräutern angereichert am 7. Januar gegessen, um die bösen Geister für das gesamte neue Jahr abzuwenden.