Wenn Sie bis jetzt nicht wussten, dass die Perser Reis kochen können, dann lesen Sie sich ganz schnell diesen Artikel durch. Schließlich kommt der beste der Reis der Welt, nämlich der Sadri Reis, aus dem Iran. Und weil selbst der beste Reis roh nicht schmeckt, haben die Iraner sich etwas ganz besonderes einfallen lassen.

Schon gewusst? Wir haben alle wichtigen Informationen zum »Pars Khazar« auch in diesem pdf zum Ausdrucken für Sie zusammengetragen.

Reis einfach ganz normal kochen; das kann ja jeder, dachten sich die Perser. Deshalb haben sie auch den Tahdig erfunden. Ein Tahdig entsteht, wenn der Reis zusammen mit Butter und Safran am Boden des Reiskochers zusammenbackt. Diese goldene Kruste ist sozusagen das i-Tüpfelchen. Anschließend kann der Reis gestürzt werden und erhält so die Form eines Kuchens. Traditionell wird dieser Reis mit Berberitzen gegessen.

Tahdig im Reiskocher

Die Bedienung des Pars Khazar ist sehr simpel. Wenn Reis und Wasser im Reiskocher sind, kann man an dem Rädchen den Bräunungsgrad der Kruste einstellen. Dabei steht 1 für wenig bis keinen Tahdig und 4 für eine dunkelgoldene Kruste.

Wenn das Lämpchen vorne am Reiskocher zum ersten mal erlischt, ist der Reis gar. Zu diesem Zeitpunkt wurde noch kein Tahdig gebildet. Wenn Sie keinen Tahdig möchten, sollten Sie den Reis jetzt entnehmen. Wenn Sie ihn weiterhin im Reiskocher lassen, bildet sich ein Tahdig. Das Rädchen beginnt nun sich langsam gegen den Uhrzeigersinn zurück zu drehen. Sobald es in der Ausgangsposition angekommen ist, ist Ihr Tahdig fertig.

Mengen im Pars Khazar

Je nach Modell kann im Pars Khazar Reis für bis zu vier, acht oder zwölf Personen zubereitet werden. Diese Angaben beziehen sich aber auf den Reisverzehr von Perser, der deutlich über dem deutschen Durchschnitt liegt. Deshalb können mit dem kleinen Pars Khazar bis zu sechs Personen verköstigt werden, mit dem mittleren zehn und dem großen 15. Es ist aber auch möglich nur Reis für zwei Personen im persischen Reiskocher zu kochen.

Wie zuverlässig ist der Pars Khazar?

Bei der ersten Anwendung kann es passieren, dass der Tahdig nicht genau den Bräunungsgrad erhält, den Sie ausgewählt haben. Das liegt daran das sich das Gerät er akklimatisieren muss. Nach 2-3 Malen wird der Reiskocher sich aber so verhalten wie Sie es sich wünschen. Wenn der Reiskocher sich einmal akklimatisiert hat, kocht er sehr zuverlässig Reis. Teilweise ist der Pars Khazar bis zu 25 Jahre im täglichen Gebrauch.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Falls das Wasser während des Kochens im Pars Khazar zu sehr schäumt, können Sie den Schaum mit einem Löffen abschöpfen und den Deckel wieder auflegen. Außerdem ist der Innentopf nicht spülmaschinenfest. Er ist aber beschichtet und lässt sich deswegen einfach mit einem feuchten Schwamm reinigen. Wenn der Innentopf sich über die Jahre hinweg abnutzt, sollten Sie ihn ersetzen. Ersatzinnentöpfe finden Sie in unserem Online-Shop.

Wir haben den Pars Khazar auch höchstpersönlich getestet. Den ausführlichen Erfahrungbericht zum persischen Reiskocher finden Sie im Blog.