Die richtige Menge Nudeln zu kochen ist nicht immer einfach. Schnell rutscht bei der Zubereitung die ein oder andere Pasta zu viel in den Topf. Doch du musst die Nudeln nicht wegschmeißen, sondern kannst sie ganz einfach einfrieren und einige Monate später genießen.

Gekochte Nudeln einfrieren

Gekochte Penne Rigate in einer Schüssel.

Wenn du mal zu viel Pasta gekocht hast, kann du die Nudeln ganz einfach im Tiefkühlfach einfrieren. So sind sie länger haltbar und du musst keine Lebensmittel wegschmeißen. Wenn du deine Nudeln einfrieren möchtest, ist es wichtig, diese im Vorhinein vollständig abkühlen zu lassen. Fülle die Pasta anschließend in einen Gefrierbeutel oder ein anderes gefriergeeignetes Gefäß. Damit die Nudeln nicht zusammenkleben, kannst du sie vor dem Einfrieren kurz in Öl schwenken. Achte hierbei darauf, dass du nicht zu viel Öl verwendest. Andernfalls kann die Pasta Saucen nicht mehr richtig aufnehmen. Durch das Einfrieren sind die gekochten Nudeln etwa 3 Monate noch haltbar.  

Du kannst auch deine frischen, selbstgemachten Nudeln einfrieren. Hierbei ist es jedoch wichtig, diese in gekochtem Zustand in das Gefrierfach zu geben. Ungekochte frische Nudeln würden durch die hohe Feuchtigkeit zusammenkleben. Wenn du selbstgemachte Nudeln ungekocht haltbar machen möchtest, solltest du die Pasta ganz einfach trocknen.

Nudeln mit Sauce einfrieren

Spaghetti Carbonara auf einem Teller angerichtet.

Ob Pappardelle mit würziger Bolognese Sauce, Penne Rigate mit einer scharfen Arrabiata Sauce oder ein Spaghetti alla Chitarra in einer cremigen Carbonara – zu Pasta gehört eine leckere Sauce nun mal dazu. Was aber, wenn vom fertigen Pastagericht auch am nächsten Tag noch so viel über ist, dass du es alleine gar nicht aufessen kannst? Keine Angst. Du kannst deine Pasta mit Sauce ganz einfach einfrieren. Idealerweise hast du bereits vor dem Vermengen der Nudeln mit der Sauce gemerkt, dass du eine zu große Portion gekocht hast. Es ist nämlich am besten, die Pasta und die Sauce getrennt voneinander einzufrieren. So verhinderst du nämlich, dass die Nudeln matschig werden. Aber auch wenn Pasta und Sauce schon vereint sind, kannst du diese problemlos einfrieren. Einfach in ein gefrierfestes Behältnis geben und in das Gefrierfach stellen. Auch hier gilt: Am besten kochst du deine Pasta direkt al dente, sodass keine Gefahr besteht, dass die Pasta am Ende idealerweise bissfest und nicht matschig auf dem Teller landet.

Nudeln auftauen

Nudeln ohne Sauce auftauen 

Es gibt unterschiedliche Methoden, die eingefrorenen Nudeln wieder aufzutauen. Die schonendste Art ist es, die Nudeln über Nacht in den Kühlschrank zu stellen und dort langsam auftauen zu lassen. Natürlich gibt es auch schnellere Methoden – hier muss allerdings damit gerechnet werden, dass der Geschmack und die Konsistenz der Pasta leiden kann. Du kannst die Nudeln ca. 2 Minuten in kochendes Wasser geben und sie dort auftauen lassen. Wenn es noch schneller gehen muss, kannst du sie auch für 2-3 Minuten in die Mikrowelle geben. Hier solltest du die Nudeln jedoch im Vorhinein ein wenig befeuchten und einen Mikrowellendeckel auf die gefrorene Pasta geben. Bei diesen beiden Methoden schmecken die Nudeln deutlich besser, wenn sie bereits bissfest gekocht sind. Andernfalls kann es sein, dass sie durch die Hitze noch weiter durchgaren und matschig werden.

Nudeln mit Sauce auftauen 

Möchtest du Nudeln mit Sauce auftauen, dann achte darauf, das Pastagericht nicht unnötig lange zu erhitzten. Du kannst sie in einem Wasserbad auftauen oder schonend im Topf erwärmen. Bei der Methode im Topf solltest du ein wenig Wasser zum Pastagericht hinzugeben.

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