Die Buschbohne oder auch Fisole sind beliebte Bohnen der Deutschen. Die meisten kaufen sie gefroren oder eingelegt im Glas aus dem Supermarkt. Dabei ist es nicht so schwierig, die Buschbohne selber anzubauen.

Warum eigentlich Fisolen?

Für Hobbygärtner eignet sich die Buschbohne, auch als Fisole bekannt, um sie im eignen Garten anzubauen. Sie wird gerade mal maximal 50 cm hoch und man braucht keine Rankhilfe. Die Buschbohnen stellen keine große Anforderung an den Boden, indem sie angepflanzt werden. Sie sollten genung Licht bekommen, wobei sie auch im Halbschatten gut gedeien. Man muss nur aufpassen, dass die Pflanze keinen Frost abbekommt. Deshalb empfehlen Experten die Fisole erst ab Mitte Mai zu pflanzen.

Der Anbau

Bevor man die Saat pflanzt, sollte man den Boden gut auflockern und kräftig wässern. Dadurch werden die Bohnen schneller keimen und die Ernte wird beschleunigt. Generell kann man die Bohnen in zwei verschiedenen Anbauvarianten pflanzen. Zum einen gibt es die Reihenaussaat und die Stufensaat. Beim ersten Verfahren werden die Bohnen in einer Reihe mit einem Abstand von mindestens 8 cm zur nächsten Pflanze ausgesät. Der Abstand zwischen den Reihen sollte in etwa 35 cm betragen. Die Bohnensaat muss dabei nicht tief eingepflanzt werden. Hier reichen 2 cm schon aus. Bei der Stufensaat oder auch Horstsaat werden die Bohnen in Planzenlöcher gepflanzt, die in etwa 40 cm auseinanderliegen. In einem solcher Löcher werden sechs Bohnen angeplanzt.

Die richtige Pflege

Generell stellt die Buschbohne keine großen Anforderungen. Weder an den Boden noch an denjenigen, der sie anbaut. Wichtig sind in erster Linie zwei Dinge: Die Saat muss unbedingt vor Frost geschützt werden und sie darf nicht zu viel Wasser abbekommen. Wer es also etwas eilig hat und die Buschbohnen schon etwas früher pflanzen möchte, der sollte es in Erwägung ziehen, die heranwachsenden Pflanzen die erste Zeit unter Vließ zu bedecken, denn so wird möglicher Frost von der Pflanze ferngehalten. Man sollte darauf achten, dass die Pflanze nicht überwässert wird aber auch nicht zu trocken ist. Erst wenn sie anfängt zu blühen, braucht sie etwas mehr Wasser, als zuvor.

Die Ernte

Nach acht bis zehn Woche ist die Buschbohne bereit, geerntet zu werden. Wer die Bohne früh angepflanzt hat, kann nach dieser Zeit wieder neu anpflanzen. Das Erntespektrum erstreckt sich so von Juli bis Oktober. Beim Pflücken ist darauf zu achten, dass die Triebe der Bohnenpflanze nicht verletzt wird, die die Buschbohne kann mehrmals durchgepflückt werden. Generell sollte man häufiger pflücken gehen, denn wenn man zu lange wartet, dann kann es passieren, dass die Bohnen leicht holzig und trocken sind.

Mögliche Krankheiten und Schädlinge

Die weitverbreitesten Krankheiten sind zum einen die Brennfleckenkrankheit und die bakterielle Fettfleckenkrankheit. Die erste Krankheit erkennt man an schwarzbraunen Flecken auf den Blättern und auf der Hülse selber. Diese Krankheit geht auf einen pilzlichen Erreger zurück. Leider ist gegen diese Krankheit kein Gegenmittel bekannt. Man weiß jedoch, dass schon das Saatgut davon befallen sein kann. Man sollte deswegen auf besonders gesundes Saatgut achten. Bei der zweiten Krankheit handelt es sich im einen Bakterienbefall. Auch hier gegen ist kein Gegenmittel bekannt. Man sollte die betroffenden Pflanzen, die man an vertrockneten und abgefallenden Blättern erkennt, abschneiden und wergschmeißen. Jedoch wird davon abgeraten sie auf den Komposthaufen zu werfen. Ein bekannter Schädling ist die schwarze Blattlaus. Sollten eure Bohnenpflanzen davon betroffen sein, dann gibt es einen kleinen Trick, der euch die ungewünschten Gäste vom Hals hält. Gießt eure Pflanzen einfach mit Brennesselwasser, damit verscheucht ihr die Schädlinge.