Grünkern wurde aus der Not heraus entdeckt, da zu der Zeit damals heftige Regenfälle die Ernte von Dinkel zerstört hätten. Deswegen wurde es sehr früh geerntet und hat den Namen Grünkern bekommen.

Wie wird Grünkern geerntet?

Grünkern und Freekeh sind nicht das Gleiche. Der Unterschied liegt darin, dass Grünkern aus Dinkel ist und Freekeh aus Weizen. Grünkern wurde vor einigen Jahrhunderten entdeckt, als die Ernte wegen heftiger Regenschauer zu kippen drohte. Man erntete damals den Dinkel zu früh, also dann, als er noch "grün" war. Als nächsten Schritt muss das junge Korn nun getrocknet werden. Das geschieht vorsichtig in einer Pfanne Feuer. Das erste Gericht mit Grünkern war eine Suppe.

Beschaffenheit der Anbaugebiete

Angebaut wird Dinkel auf flachgrüdnigen Böden. Das besondere an diesem Getreide ist, dass er auch bei rauen Lagen gut gedeien kann. Es ist winterhart und es brauch eine hohe Niederschlagsverteilung. Der große Vorteil an Dinkel und somit auch am Grünkorn ist, dass es von Natur aus schon einen guten Schutz gegen Ungeziefer hat und nicht extra mit Pestiziden behandelt werden muss.

Grünkern Rezepte

Klassisch macht man aus gerösteten Grünkernen eine Suppe. Das erste Gericht aus Grünkorn war auch eine Suppe, denn zum Brotbacken eignet sich das Grünkorn nicht. Auch im Salat macht Grünkern oder Freekeh etwas her. Eines der beliebtesten Gerichte der Deutschen ist die Pizza. Auch hier ist Grünkern eine leckere Beilage und rundet eure Pizza gemschacklich und gesundheitlich auf.