Feuerbohnen sind nicht nur gut um schmackhafte Gerichte zuzubereiten, sondern eignen sich auch ideal als essbaren Sichtschutz für Garten, Balkon oder Terrasse. Das klingt absurd? Dann am besten weiterlesen und sich überzeugen lassen.

Herkunft und Merkmale

Ursprünglich stammen Feuerbohnen aus Amerika, doch da sie relativ Kälte resistent sind, sind die Pflanzen mittlerweile auch im Norden Europas zu finden. Die recht schnell wachsenden und zugleich robusten Pflanzen benötigen zudem keine dauerhafte Sonneneinstrahlung, sie geben sich auch im lichten Halbschatten zufrieden.

Feuerbohnen bzw. bunte Riesenbohnen sind auch unter Prunkbohnen, Käferbohnen, Türkischen Bohnen oder Schminkbohnen bekannt. Die Bezeichnung „Feuerbohne“ stammt von den prächtigen scharlachroten Blüten, wodurch sie häufig auch als Zierpflanzen oder Sichtschutz verwendet werden. Denn als Kletterpflanze kann sie mehrere Meter hochwachsen. Die Hülsenfrüchte werden bis zu 25 cm lang und enthalten braune, schwarze, violette oder rot gefleckte Samen.

Geschmack und Verwendung

Bunte Riesenbohnen sind nussig und leicht kastanienartig im Geschmack. Durch diesen köstlichen Geschmack und die besondere Farbe eignen sind sie optisch besonders für Suppen, Salate, Eintöpfe, Pürees oder als Beilage.

Was steckt drin?

Feuerbohnen haben, wie andere Bohnenarten, besonders viele Kohlenhydrate, jede Menge Eiweiß, viele Mineralstoffe und einen hohen Ballaststoffanteil, wobei sie sehr fettarm sind. Da sie einen relativ hohen Anteil des schädlichen Stoffes Phasin enthalten, sollten Feuerbohnen niemals roh gegessen und vor dem Verzehr immer gekocht werden. Sie kochen leicht mehlig und können in Kombination mit Milchprodukten und Getreide eine vollwertige Mahlzeit bilden.