Herkunft und Anbau

Nachweislich kommt die Kidneybohne aus Peru und hat in der Kolonialzeit den Weg nach Europa gefunden. Auch in Asien ist sie inzwischen bekannt. Wie alle anderen Bohnen benötigt auch die Kidneybohne für das Wachstum ein feuchtes Klima, wodurch die Bohne hauptsächlich in Afrika und Amerika angebaut wird.Mittlerweile wird sie allerdings auch in China angebaut.

Geschmack und Konsistenz

Kidneybohnen sind dunkelrote Hülsenfrüchte mit einer nierenartigen Form. Der typischen Form verdankt die Bohne ihren Namen, denn „kidney“ kommt aus dem Englischen und heißt „Niere“. Aufgrund der Farbe sind sie auch als rote Bohnen bekannt. Dementsprechend ist Bohne nicht gleich Bohne, da sie sich alle aufgrund von Farbe, Form und Geschmack erheblich voneinander unterscheiden.

Von der Konsistenz her sind Kidneybohnen weich und etwas mehlig und haben einen leicht süßlichen Eigengeschmack. Zudem lassen sie sich einfach in andere Gerichte einfügen, da sie relativ leicht das Aroma weiterer Zutaten annehmen.

Darum sind Kidneybohnen so gesund

Kidneybohnen enthalten nennenswerte Mengen an Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Zudem enthalten sie viel Stärke und haben einen relativ hohen Kaloriengehalt, gerade im Vergleich zu grünem Gemüse wie z.B. Brokkoli. Genau gesagt haben 100 Gramm Kidneybohnen circa 266 Kalorien. Demgegenüber haben sie jedoch einen geringen Fettgehalt und sättigen schnell, welches Kidneybohnen zu einem sehr gesunden und nahrhaften Lebensmittel macht. In Kidneybohnen steckt auch viel Eiweiß! Kidneybohnen sind also für den Muskelaufbau hervorragend geeignet. Kidneybohnen bestehen aus 70% aus Kohlenhydrate, zu 5 % aus Fett und zu 25% aus Eiweiß.

Zubereitung der Kidneybohnen

  1. Zunächst müssen die Kidneybohnen unter kaltem Wasser abgespült werden.

  2. Anschließend gibt man die Kidneybohnen in einen Topf oder in eine Schüssel mit der dreifachen Menge an Wasser.

  3. Die Kidneybohnen müssen nun für circa 8 Stunden bei Zimmertemperatur eingeweicht werden.

  4. Danach schüttet man die Kidneybohnen einfach in ein Sieb und lässt sie kurz abtropfen. Anschließend die Kidneybohnen erneut mit reichlich Wasser abspülen.

  5. Nun können die Kidneybohnen in einem Topf mit der doppelten Menge Wasser gekocht werden. Nachdem die Bohnen einmal aufgekocht haben lässt man die bei mittlerer Hitze für circa 45 Minuten weiter garen.

Kidneybohnen sind basisch!

Wer an Müdigkeit, Übergewicht, schlechter Haut, chronischen Schnupfen oder an Zahnproblemen leidet ist wahrscheinlich übersäuert. Basische Lebensmittel säuern den Körper sehr wenig und sollten gerade bei einem übersäuerten Körper bevorzugt verzehrt werden. Auch Kidneybohnen säuern den Körper sehr wenig und sind daher hervorragend geeignet um den ph-Wert des Körpers zu senken.

Tipp für Kidneybohnen

Da die enthaltenen Kohlenhydrate erst im Darm abgebaut werden, können Kidneybohnen, wie alle anderen Hülsenfrüchte auch, zu Blähungen führen. Die Zugabe von Gewürzen wie Kümmel, Anis oder Fenchel kann helfen den Effekt zu mildern, da die Kidneybohnen dadurch bekömmlicher werden.