Aus der mexikanischen Küche bzw. insbesondere einem Chili con Carne sind sie nicht mehr wegzudenken. Gemeint sind natürlich rote Kidneybohnen. Aber was macht die roten Chilistars so besonders? Ist nicht Bohne gleich Bohne?

Herkunft und Merkmale

Nachweislich kommt die Kidneybohne aus Peru und hat in der Kolonialzeit den Weg nach Europa gefunden. Auch in Asien ist sie inzwischen bekannt. Wie alle anderen Bohnen benötigt auch die Kidneybohne für das Wachstum ein feuchtes Klima, wodurch die Bohne hauptsächlich in Afrika und Amerika angebaut wird.

Kidneybohnen sind dunkelrote Hülsenfrüchte mit einer nierenartigen Form. Der typischen Form verdankt die Bohne ihren Namen, denn „kidney“ kommt aus dem Englischen und heißt „Niere“. Aufgrund der Farbe sind sie auch als rote Bohnen bekannt. Dementsprechend ist Bohne nicht gleich Bohne, da sie sich alle aufgrund von Farbe, Form und Geschmack erheblich voneinander unterscheiden.

Von der Konsistenz her sind Kidneybohnen weich und etwas mehlig und haben einen leicht süßlichen Eigengeschmack. Zudem lassen sie sich einfach in andere Gerichte einfügen, da sie relativ leicht das Aroma weiterer Zutaten annehmen.

Was steckt drin?

Kidneybohnen enthalten nennenswerte Mengen an Calcium, Magnesium, Eisen und Kalium. Zudem enthalten sie viel Stärke und Proteine und haben einen relativ hohen Kaloriengehalt, gerade im Vergleich zu grünem Gemüse wie z.B. Brokkoli. Demgegenüber haben sie jedoch einen geringen Fettgehalt und sättigen schnell, welches Kidneybohnen zu einem sehr gesunden und nahrhaften Lebensmittel macht.

Tipp für Kidneybohnen

Da die enthaltenen Kohlenhydrate erst im Darm abgebaut werden, können Kidneybohnen, wie alle anderen Hülsenfrüchte auch, zu Blähungen führen. Die Zugabe von Gewürzen wie Kümmel, Anis oder Fenchel kann helfen den Effekt zu mildern, da die Kidneybohnen dadurch bekömmlicher werden.