Thai Curry - Ein Gericht, viele Facetten

Was ist ein Thai Curry?

Du kannst ein Curry Gericht nach ganz unterschiedlichen Rezepten zubereiten, von ganz mild bis sehr scharf. Die große Gemeinsamkeit ist die Verwendung einer Curry Paste und häufig auch Kokosmilch. Die Curry Paste beeinflusst dabei nicht nur die Geschmacksrichtung, sondern auch den Schärfegrad deines Gerichts. Dazu wird oft Fleisch, Fisch, Tofu und/oder verschiedenes Gemüse kombiniert. Dabei steht dir frei, ob du das Gericht in einer Pfanne oder in einem Wok zubereiten, ob du es mit einer Portion Reis abrunden, pur oder als Thai Suppe genießen möchtest.

Wie schmeckt Thai Curry?

Der Geschmack deines Curries richtet sich sowohl nach der Wahl deiner Curry Paste als auch nach deinen gewählten frischen Zutaten. Eine Curry-Paste setzt sich häufig aus Chilischoten, Zitronengras und unterschiedlichen Gewürzen zusammen, die sich je nach Auswahl und Menge maßgeblich auf den Schärfegrad auswirken.

Wie scharf ist welche Farbe?

Die klassischen Thai Curries spiegeln die Farben einer Ampel wider: Grün, Gelb und Rot. Die typische Assoziation mit der Farbe rot lässt vermuten, dass sie die Schärfste unter den Sorten ist, doch die Farbe trügt. Für den Schärfegrad müssen die Ampelfarben in einer anderen Reihenfolge betrachtet werden:

Grünes Thai Curry - feurig scharf

Dadurch, dass die grüne Currypaste vor allem mit frischen grünen thailändischen Chilischoten angereichert ist, bekommt sie ihre besonders feurige Schärfe. Weitere Zutaten, wie Schalotten, Knoblauch und Thai-Ingwer - auch Galgant genannt, unterstützen zusätzlich den Schärfegrad. Das "Kaeng Khiao Wan", welches hierzulande als Grünes Thai Curry bekannt ist, gehört zu klassisch thailändischen Küche. Vergiss bei der Zubereitung auf keinen Fall leckeren Thai-Basilikum!

Rotes Thai Curry - cremig scharf

Nagut, ganz falsch ist die Vermutung, dass ein rotes Curry scharf ist nicht. Das rote "Kaeng Phet" ist das bekannteste Curry der thailändischen Küche und bekommt seine Schärfe und Farbe vor allem durch rote Chilis. Es ist etwas milder als das grüne Curry, aber dennoch scharf! Die Schärfe steckt auch schon im Namen, denn "Kaeng Phet" heißt übersetz soviel wie "heiße Suppe".

Gelbes Thai Curry - angenehm mild

Das gelbe Curry ist das mildeste der drei thailändischen Klassiker. "Kaeng Kari" ist außerdem ein eher modernes Curry. Diese Paste besteht häufig aus getrockneten thailändischen Chilischoten, die etwas milder sind als die Chilischoten für die grüne Paste.

Von süßlich mild bis aromatisch scharf

Wenn du es gerne ein kleines bisschen schärfer als das ganz milde Curry magst, dann ist das "Kaeng Phanaeng" etwas für dich. Es überzeugt mit einer nussig süßlichen Note, ist dabei etwas milder als das rote sowie grüne Thai Curry und klassischerweise etwas weniger Flüssig.

Das "Kaeng Masaman" ist ein mittelscharfes Thai Curry, mit einer sehr aromatischen Note und kommt aus der südlichen Thai Küche. Perfekt für diejenigen die es etwas würziger mögen, sich dabei aber nicht an die ganz scharfen Sorten herantrauen.

Thai Curry zu scharf - was tun?

Wenn du zu viel Currypaste genommen oder sie zu lange in der Pfanne angeröstet hast, kann es schnell passieren, dass dir dein Curry Gericht zu scharf geworden ist. Wenn nicht mal die dazu servierte Portion Reis die Schärfe mildert, dann kannst du noch folgendes tun:

  • Wenn dein Gericht noch etwas mehr Sauce vertragen kann, dann kannst du das zu scharfe Curry ganz einfach mit Kokosmilch, Milch, Sahne oder Joghurt strecken.
  • Magst du es sowieso etwas fruchtiger und etwas weniger Flüssig, neutralisiert eine gematschte Banane sehr gut. Kokosraspeln haben einen ähnlichen Effekt.
  • Eine weitere Möglichkeit ist die Zugabe von weiteren Zutaten, wie mehr Gemüse. Besonders gut eignen sich dafür Kartoffeln, die aufgrund ihrer Stärke dein Curry mildern können. Wenn du möchtest, kannst du die Kartoffeln danach auch wieder herausnehmen. Das geht etwas einfacher, wenn du die Kartoffel ganz oder etwas größer lässt.

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