Reispudding in Dänemark

„Risalamande“ bezeichnet einen Reispudding aus Dänemark, der zu Weihnachten serviert wird. Verfeinert wird er mit Mandeln und einer Kirschsauce. Es wird Milchreis verwendet, dem nach dem Abkühlen Schlagsahne untergerührt wird. Es gibt aber auch eine warme Variante mit geschmolzener Butter und Zimt. An Heiligabend kommt „Risalamande“ nach dem großen Weihnachtsessen als Dessert auf den Tisch. Im Inneren ist eine ganze Mandel versteckt. Wer diese findet, wird im kommenden Jahr viel Glück haben.

Reispudding in Indonesien

„Jenand sumsum“ ist indonesischer Reispudding mit Karamell aus Palmzucker. Traditionell wird er morgens auf dem Markt zum Frühstück gegessen. Heutzutage wird er in Hotels und Restaurants aber auch als Nachtisch serviert. Für den Karamell eignet sich am besten Palmzucker mit einer dunkelroten Farbe, der besonders süß schmeckt, aber trotzdem eine herbe Note hat. In Bali wird auch ein schwarzer Reispudding, der „Bubuh Injin“ zubereitet. Serviert wird dieser traditionell auf einem Bananenblatt.

Reispudding in Thailand

Auch in Thailand wird sehr gerne Reispudding gegessen. Dort wird er meistens mit frischer Mango serviert, die mit ihrem herb-süßlichem Eigengeschmack wunderbar dazu passt. Außerdem sorgt sie beim Essen für eine kleine Erfrischung.

Reispudding in Indien

Als „Kheer“ wird Reispudding in Indien bezeichnet. Selbstverständlich dürfen da die Gewürze nicht fehlen: Und so wird er mit Safran und Kardamom verfeinert.

Weitere Varianten

Reispudding kann, je nach Vorliebe, abgeschmeckt und gewürzt werden. Er schmeckt ganz klassisch mit Vanille, Zimt und Erdbeeren genauso gut wie exotisch mit Ananas, Palmzucker und Kardamom. In Portugal wird der „Arroz Doce“ mit einem Rundkornreis, Vanille, Zimt und frischer Zitrone zubereitet. Der Kreativität sind für die eigene Reispudding-Kreation keine Grenzen gesetzt. Am Besten eignen sich Rundkorn-Sorten, Milch Reis oder Risotto Reis. Für asiatisch inspirierten Reispudding kann man schwarzen und weißen Klebreis verwenden.