Auch in Indien ist Reis, wie in eigentlich allen Ländern Asiens, der Hauptbestandteil des Speiseplans. Mehrfach am Tag wird in Indien Reis gegessen und er wird sehr vielfältig zubereitet. In Indien werden zudem verschiedene Reissorten angebaut.

Indischer Reis: Echter Basmati

Basmati Reis wird traditionell am Fuße des Himalayas angebaut. Dort herrschen die perfekten Wachstumsbedingungen für die weltweit beliebteste Reissorte. Als echter Basmati wird Basmati Reis bezeichnet, wenn der die Richtlinien des Code of Practice on Basmati erfüllt. Dieser besagt, dass die Körner mindestens 6,5 Millimeter lang sein müssen und ihm maximal 7 Prozent Fremdreis beigemischt werden darf. Der Reishunger Basmati ist sogar zu 100 Prozent sortenrein. Das hat den Vorteil, dass die Körner gleichmäßig garen. Basmati Reis aus Indien gibt es auch als Vollkorn Basmati oder als Bio Basmati.

Indischer Reis: Rezepte

In Indien wird sehr gerne scharf gegessen und da ist echter indischer Basmati Reis perfekt, um den Gaumen wieder etwas zu beruhigen. Außerdem hat er eine schöne blumige Note und bereichert somit jedes Gericht um eine herrliche Geschmackskomponente. In Indien werden auch sehr gerne Thalis gegessen. Es handelt sich um eine runde Platte, auf der mehrere Gerichte serviert werden. In der Mitte steht eine Schale Reis und die kleinen anderen Gerichte werden mit Naan Brot und dem Reis gegessen.

Indischer Reis und Kultur

In Indien hat Reis auch eine kulturelle Bedeutung. Er steht unter anderem für Wohlstand und Fruchtbarkeit. Mit sechs Monaten essen Kinder zum ersten mal gekochten Reis und werden so in den Kreis der Erwachsenen aufgenommen. Im Tempel wird Reis auch als Opfergabe genutzt.

Reis indisch würzen

In Indien wird mit verschiedenen Gewürzen gekocht. Reis kann zum Beispiel mit Nelken, Zimt, Kardamom und Kurkuma verfeinert werden. So bekommt der Reis nicht nur eine tolle Farbe, sondern schmeckt auch noch schön aromatisch.