Olivenöl, Rapsöl und Sonnenblumenöl sind uns schon lange bekannt. Auch Sesamöl, Trüffelöl und Orangenöl sind mittlerweile gängig. Aber Reisöl? Ja, Reisöl. Denn auch aus den kleinen Körnern lässt sich ein Pflanzenöl herstellen.

Herstellung von Reisöl

Ursprünglich kommt Reisöl aus Asien, wo es noch heute weit verbreitet ist. Vor allem für Wokgerichte und Salate wird es verwendet. Aufgrund seines feinen Aromas hat es sich aber auch in anderen Küchen etabliert. Reisöl wird mittels Extraktion aus der Naturreiskleie gewonnen. Dort werden die meisten Nährstoffe des Reiskornes gespeichert. Reisöl ist also sehr gesund.

Verwendung als Nahrungsmittel

Reisöl kann, genauso wie Olivenöl, für gekochte und rohe Nahrungsmittel verwendet werden. Es eignet sich zum Beispiel um Gemüse anzubraten. Es hat einen sehr hohen Siedepunkt und deshalb kann man Gemüse oder Fleisch schneller als mit anderen Ölen frittieren oder braten und dadurch die Fettaufnahme der Zutaten deutlich reduzieren. Es eignet sich aber auch, um Salate und Soßen zu verfeinern. Ideal ist es, um ein köstliches Risotto zu veredeln. Reisöl hat einen hohen Anteil an Vitamin E und ist deshalb sehr gesund. Außerdem hat es eine gute Balance zwischen gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Es ist frei von Trans-Fettsäuren. Reisöl eignet sich sehr gut für eine ausgewogene, gesunde und kalorienarme Ernährung.

Verwendung für Kosmetik

Überwiegend wird Reisöl in der Kosmetikindustrie verwendet. Es dient als Rohstoff für die Herstellung verschiedener Seifensorten. Auch für die Produktion von Cremes ist es gut geeignet, denn es zieht schnell ein. In Sonnenschutzmitteln wird es ebenfalls verwendet, denn es hat eine antioxidative Wirkung und wirkt UVA- und UVB-abweisend. Dank seiner feuchtigkeitsspendenden Eigenschaft ist es auch ideal für trockene und sensible Haut.