A wie „Antioxidantien in rauen Mengen“

Sicher hast du schon von Antioxidantien gehört, die freie Radikale bekämpfen und so Krankheiten wie Krebs verhindern können. Freie Radikale sind verantwortlich für die Hautalterung, aber auch Krankheiten von Herz, Nieren, Bauchspeicheldrüse und Lungen. In Quinoa sind besonders viele Antioxidantien enthalten – sogar im Vergleich zu anderen gesunden Lebensmitteln wie Getreide und Gemüse.

B wie „Ballaststoffreicher Quinoa-Genuss“

Im Pseudogetreide Quinoa sind mehr gesunde Ballaststoffe enthalten als in „echten“ Getreidesorten. Sie sorgen für eine gesunde, regelmäßige Verdauung und beeinflussen das Sättigungsgefühl nachhaltig. Und wer zu wenig Ballaststoffe zu sich nimmt, kann sogar Probleme mit dem Cholesterinwert bekommen. Mehr dazu liest du unter C.

C wie „Cholesterin reduzieren mit Quinoa“

Wir wiederholen es gern: Quinoa bringt jede Menge Ballaststoffe mit, die die Verdauung ankurbeln. Dafür ist außerdem Gallensäure erforderlich, die ihrerseits Cholesterol benötigt. Also zieht deine Leber es – vor allem das „böse“ LDL-Cholesterol – aus dem Blut. Das Ergebnis ist ein sinkender Cholesterinspiegel und das ist gesund. Einer amerikanischen Studie zufolge soll die Wirkung von Quinoa sogar der von Spezialmedikamenten ähneln.

D wie „Darmgesundheit dank Quinoa“

Lösliche und unlösliche Ballaststoffe im Quinoa bringen Darm und Co. auf Vordermann. Schon eine Tasse des gekochten Inka-Korns enthält rund 20 Prozent der täglich empfohlenen Ballaststoffe für einen Erwachsenen. Das hilft dir, wenn du zum Beispiel unter Darmproblemen wie Durchfall, Verstopfung oder Hämorrhoiden, aber auch Gallen- oder Nierensteinen leidest. Oder wenn du solchen Krankheiten vorbeugen willst. Nicht zuletzt wissen Zöliakie-Patienten Quinoa als schmackhaften, glutenfreien Getreideersatz zu schätzen.

E wie „Entzündungen mögen kein Quinoa“

Bereits die alten Inkas nutzten die entzündungshemmende Wirkung von Quinoa. Verantwortlich dafür sind unter anderem die Omega-3-Fettsäuren. Aber auch das in der Schale steckende Saponin, deren Reste nach dem Schälen der Quinoa-Samen abgespült werden. Das Spülwasser wird in Südamerika noch heute als Antiseptikum für die Haut genutzt, zum Beispiel bei kleineren Verletzungen. Oder beim Haare waschen, weil es sensible, irritierte Kopfhaut beruhigt. Außerdem kommt das Quinoa-Spülwasser beim Wäschewaschen zum Einsatz, da es Bazillen, Erreger und Keime abtötet, also Mikroben beseitigt.

F wie „Fett- und Aminosäuren machen Quinoa zum Superfood“

Essenzielle Fett- und Aminosäuren werden vom menschlichen Körper dringend benötigt, um gesund zu bleiben und zu funktionieren. Allerdings muss er sie über die Nahrung aufnehmen. Quinoa hat den meisten Lebensmitteln in dieser Hinsicht etwas voraus. Sie enthält alle lebenswichtigen essenziellen Fettsäuren. Sie sind Energielieferanten und Immunstabilisatoren und an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt.

Zudem beinhaltet das Superfood Quinoa diverse essenzielle Aminosäuren, die Bausteine von Proteinen (Eiweiß). Diese stecken in jeder einzelnen Körperzelle und haben dort wichtige Aufgaben. Eine dieser Aminosäuren ist Lysin, mitverantwortlich für den Bindegewebs-, Muskel- und Knochenaufbau sowie die Wundheilung. Es kommt in pflanzlichen Lebensmitteln nur selten vor – aber in Quinoa.

G wie „Glykämischer Index und null Gluten“

Der glykämische Index gibt an, wie schnell ein kohlenhydratreiches Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Je höher dieser Wert ist, desto zügiger ist das Hungergefühl wieder da. Viel unschöner ist aber: Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Typ-2-Diabetes und Fettleibigkeit können durch hohen Blutzucker begünstigt werden. Quinoa besitzt einen verhältnismäßig niedrigen glykämischen Index.

Das zweite G betrifft das Gluten (auch: Klebereiweiß), das in bestimmten Getreidesorten steckt. Zöliakie-Patienten finden in Quinoa eine gesunde Alternative zu Beilagen, die aus Dinkel, Gerste, Grünkern, Hafer, Roggen oder Weizen bestehen.

H wie „Herz und Kreislauf gesund, Diabetesrisiko gesenkt“

Der regelmäßige Konsum von Quinoa anstelle von herkömmlichen Getreideprodukten kann beachtliche positive Einflüsse auf das Herz- und Kreislaufsystem haben. Außerdem minderst du so das Diabetesrisiko, Studien bestätigen reduzierte Blutfett-, Blutzucker- und Cholesterinwerte. Zudem ist Quinoa ein idealer Bestandteil einer ausgewogenen „Diät“ mit dem Ziel, das Körpergewicht zu reduzieren und Bluthochdruck zu regulieren. Übergewicht gehört zu den Hauptursachen der oben genannten Krankheiten.

I wie „Immunsystem stärken mit Quinoa“

Quinoa ist kein Getreide, sondern mit den vitaminreichen Gemüsesorten Rote Beete, Spinat und Mangold verwandt. Die Samen beinhalten die wichtige Omega-3-Fettsäure Alpha-Linolensäure, die gemeinsam mit dem ebenfalls enthaltenen Vitamin E entzündungshemmend wirkt. Das ist super für dein Immunsystem – das zusätzlich vom Zink und Eisen in Quinoa profitiert. Aufgrund seiner Nährstoff- und Vitamindichte wurde der Inka-Reis Anfang der 1990er Jahre von der NASA als ideales Nahrungsmittel für Raumfahrer gelistet.

J wie „Jungbrunnen – wer Quinoa isst, lebt länger“

Wissenschaftler haben herausgefunden, dass eine ballaststoffreiche Ernährung einen positiven Einfluss auf die Lebenserwartung haben kann. Damit nicht genug: Dank der zahlreichen weiteren gesunden Inhaltsstoffe in Quinoa profitieren zahlreiche Organe und Stoffwechselvorgänge. So kann typischen Zivilisationskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes, aber auch Krebs vorgebeugt werden. Menschen mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährungsweise haben eine viel höhere Lebenserwartung.

K wie „Komplexe Kohlenhydrate“

Kohlenhydrate haben einen schlechten Ruf. Nehmen wir zum Beispiel den Beilagenklassiker Nudeln, der bei vielen Vegetariern und Veganern regelmäßig auf dem Teller landet. Sie sind sogenannte „reine“ Kohlenhydratlieferanten, in denen über die Energie hinaus keine gesunden Inhaltsstoffe stecken. Du solltest bei deiner Ernährung aber darauf achten, dass du möglichst viele komplexe Kohlenhydrate zu dir nimmst. Und die liefert dir Quinoa. Sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine, Proteine und Mineralien machen das Pseudogetreide zum gesunden Kraftpaket.

L wie „Leberschutz dank Zink“

Wusstest du, dass die Powersamen gut für die Leber sind? Das extrem wichtige Organ säubert das Blut und entgiftet den Körper, es speichert auch Nährstoffe und Vitamine. Quinoa enthält jede Menge Zink und unterstützt die Leberzellen so beim Wachsen sowie bei der Entwicklung von Abwehrstoffen. Wenn du deine Leber also mit Pillen unterstützt, versuch es doch parallel mal mit Quinoa – das schmeckt auf jeden Fall besser. Bei schweren Lebererkrankungen besprich’ das aber vorab mit deinem Arzt.

M wie „Magnesium- und Mineraliengehalt“

Der menschliche Körper ist auf Mineralien angewiesen, kann sie aber nicht selbst herstellen. In Quinoa sind viele weitere dieser wichtigen Stoffe im Vergleich zu Getreidesorten in verhältnismäßig hoher Konzentration enthalten, was sie zum gesunden Superfood macht. So auch Magnesium, ein besonders wichtiger Mineralstoff, der in unserer Ernährung schnell mal zu kurz kommt.

Das Ergebnis sind zum Beispiel Wadenkrämpfe, Ohrgeräusche (Tinnitus), Stress und Nervosität oder häufige Migräneattacken sowie schnelles Frieren und Menstruationsbeschwerden. Auch Menschen mit chronischen Krankheiten (siehe „O“) können übrigens von ausreichenden Magnesiumzufuhr profitieren. Quinoa enthält außerdem Kalium (siehe „N“) und Eisen (siehe „Q“), Calcium, Phosphor und Zink (siehe „L“).

N wie „Nierensteine verhindern dank Kalium“

Nicht nur Ältere, auch junge Menschen leiden unter Nierensteinen oder Nierengrieß. Wer einmal die damit verbundenen schmerzhaften Krämpfe erlebt hat, achtet zukünftig darauf, ausreichend zu trinken – denn Flüssigkeitsmangel ist eine der Ursachen. Ein weiterer Grund könnte Experten zufolge Kaliummangel sein, und hier kommt Quinoa ins Spiel. Deren Kaliumgehalt ist beachtlich: 100 Gramm Quinoa beinhalten 563 Milligramm Kalium, mehr als doppelt so viel wie zum Beispiel Vollkornbrot. Kalium ist verantwortlich für die Regulierung des Wasserhaushaltes, für Nervenimpulse und Muskelarbeit.

O wie „Osteoporose vorbeugen“

Viel Wissenswertes über die Wirkung von Magnesium hast du bereits unter „M“ gelesen. Was wir dir dort noch vorenthalten haben: Quinoa ist dank ihres hohen Magnesiumgehaltes ein geeignetes Lebensmittel, um die Knochendichte zu erhöhen und Osteoporose vorzubeugen. Im Volksmund heißt das auch Knochenschwund und tritt vor allem bei Menschen ab 40 auf, die zu wenig Magnesium aufgenommen haben. Deshalb wird es auch Knochen- und Muskelmineral genannt.

P wie „Pfunde purzeln schneller“

Quinoa hilft beim Abnehmen, weil der enthaltene hohe Proteinanteil den Stoffwechsel anregt und gleichzeitig den Appetit zügelt. Da das Pseudogetreide schneller satt macht als andere Getreideprodukte und sogar Reis, isst du insgesamt weniger und sparst Kalorien. Außerdem beinhaltet Quinoa komplexe Kohlenhydrate und keine leeren Kalorien. Viel Wissenswertes zum Thema „Abnehmen mit Quinoa“ findest du hier

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Q wie „Quinoa hilft bei Blutarmut und Eisenmangel“

Wenn dem Körper Eisen fehlt, kann es zu einer Anämie (umgangssprachlich: Blutarmut) kommen. Symptome sind dabei zum Beispiel Müdigkeit, Immunschwäche, Schlaflosigkeit, Konzentrationsprobleme, ein allgemeines Schwächegefühl, Schwindel und/oder Muskelschwäche. Da Quinoa eine der besten Eisenquellen überhaupt ist, sollte sie also regelmäßig auf dem Speiseplan stehen.

R wie ‘Rheuma, Asthma und chronische Entzündungen“

Es gibt unzählige Rheumaerkrankungen, betroffen sein können Knochen, Muskeln, Organe und Bindegewebe. Verursacht werden sie durch akute oder chronische Entzündungsprozesse im Körper. Quinoa kann aufgrund der enthaltenen entzündungshemmenden Bestandteile (u. a. Saponine, Flavonoide) dabei helfen, die Symptome zu mindern. Auch Asthma und Stoffwechselerkrankungen wie Fettsucht können positiv beeinflusst werden.

S wie „ Stoffwechsel pushen“

Der Stoffwechsel sorgt in deinem Körper dafür, dass Nährstoffe verarbeitet und Gifte abgebaut werden. Er steuert chemische Prozesse und damit all deine Körper- und Organfunktionen. Deine Muskeln (etwa das Herz) brauchen diese Power ebenso wie dein Gehirn. Deshalb ist die regelmäßige Aufnahme von gesunder Energie und Nährstoffen wichtig, wie sie in Quinoa enthalten sind. Erste Studien zu diesem speziellen Themengebiet ergaben: Quinoa beeinflusst zum Beispiel den Blutzucker und den Insulinspiegel positiv – ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Diabetes.

T wie „Niedriger Triglyceridgehalt“

Triglyceride gehören zu den Blutfetten und werden unter anderem für Herz-Kreislauf-Krankheiten verantwortlich gemacht. Ist ihr Wert erhöht, steigt das Risiko für Gefäßverkalkung, Herz- und Schlaganfall. In einer italienischen Studie fand man heraus, dass die Triglycerid-Konzentration in Quinoa niedriger ist als bei Brotsorten oder glutenfreien Nudeln. Ein weiterer Pluspunkt also für das Power-Pseudogetreide. Achtung: Wer bereits triglyceridsenkende Medikamente einnimmt, sollte Quinoa mit Vorsicht genießen. Lies zu diesem Thema bitte auch den Beitrag unter „W“.

U wie „UV-Strahlen sind schädlich, Quinoa hilft“

Nicht nur die Vitamine C und E sind starke Antioxidantien, die gegen die schädlichen Auswirkungen von UV-Strahlen auf die Haut wirken können. Viel mehr Power hat in diesem Zusammenhang das essenzielle Spurenelement Zink. Es ist wichtig für Immunsystem, Energiestoffwechsel und die Wundheilung der Haut.

V wie „Vitamin- und Nährstofflieferant“

Quinoa-Samen sind für die Gesundheit aus verschiedenen Gründen extrem wertvoll. Zum Beispiel dank ihres Gehaltes an Eisen. Damit werden Blut, Immunsystem, Energie- und Zellstoffwechsel sowie die Muskel- und Gehirnarbeit unterstützt. Es spielt übrigens auch eine wichtige Rolle für die Nerven und die Psyche. Quinoa steht sogar fast ganz oben auf der Liste der eisenhaltigsten Lebensmittel. Wichtig ist parallel dazu aber eine ausreichende Vitamin-C-Zufuhr, sonst kann das Eisen nicht richtig aufgenommen werden – kein Problem für die kraftvollen Powerkörnchen. Außerdem sind im Quinoa enthalten: Vitamin A, Vitamin B1, Vitamin B12, Vitamin E, Folsäure und Nicotinamid.

W wie „Was muss ich beim Genuss von Quinoa beachten?“

Quinoa gehört zu den gesündesten Lebensmitteln und wird von den meisten Menschen sehr gut vertragen. Doch es gibt kleine Ausnahmen von der Regel. Grundsätzlich sollte Quinoa vor der Zubereitung immer gründlich gewaschen werden, um letzte Spuren des pflanzeneigenen Saponins zu beseitigen. Dieser Stoff steckt in der Schale und schützt die Samen effektiv vor Bakterien, Viren und Pilzen. Wir bei Reishunger haben natürlich ausschließlich geschälte Quinoa im Programm, mach dir also keine Sorgen.

Klitzekleine Spuren können dennoch enthalten sein, schaden gesunden Menschen allerdings nicht. Einige von euch schmecken vielleicht eine leichte Bitterkeit und Empfindliche bemerken sogar ein Grummeln im Magen, wenn die Quinoa-Samen nicht gründlich abgewaschen wurden. Im Ausnahmefall kann die Verdauung etwas stärker auf die in der Quinoa enthaltenen Ballaststoffe reagieren. Versuche es zunächst mit kleinen Portionen, um deinen Körper langsam an das ungewohnt ballaststoffreiche Lebensmittel zu gewöhnen.

Schwangere und stillende Mütter sollten vorsichtshalber ganz auf den Genuss von Quinoa verzichten, da noch keine hinreichenden Gesundheitsstudien zur Wirkung auf den Nachwuchs vorliegen. Da manche der in der Quinoa enthaltenen Inhaltsstoffe die Wirkung bestimmter Medikamente (z. B. Cholesterinsenker) beeinflussen können, befrage bitte vorsichtshalber deinen Arzt dazu.

X, y und Z wie „Zu viel Zucker? Iss’ mehr Quinoa!“

Erste Studienergebnisse sind vielversprechend: Quinoa soll die negativen Stoffwechselfolgen von zu hohem Zuckerkonsum abmildern können. Zucker ist in Form von Fructose in Obst und Gemüse enthalten und dort – in Maßen genossen – eigentlich nicht schädlich. Schlimmer ist die industriell hergestellte, hochkonzentrierte Fructose, die sich in zahlreichen Fertiggerichten versteckt, also in Müsli, Ketchup, Softdrinks, Süßigkeiten und vielem mehr. Bei zu häufigem Zuckerkonsum werden Krankheiten wie Diabetes begünstigt.

Du willst gesünder leben? Dann ersetze doch einfach mal ein Fertiggericht durch eine Mahlzeit mit Quinoa. Vielleicht kommst du dann auf den Geschmack. Fest steht: Bei regelmäßigem Verzehr des Inka-Korns Quinoa wirst du dessen positive Auswirkungen auf deine Gesundheit und dein Wohlbefinden schnell spüren.