Linsen muss man nicht unbedingt kochen, man kann sie auch keimen lassen. Zum Keimen eignen sich allerdings nur Linsen, die noch eine Schale haben. Beluga Linsen und Grüne Linsen gehören dazu, rote und gelbe Linsen kann man nicht keimen lassen.

Linsen vorbereiten

Bevor man die Linsen keimen lassen kann, müssen sie zunächst für 12 Stunden in lauwarmem Wasser vorgequollen werden, dann werden sie abgespült und in ein extra dafür vorgesehenes Keimgefäß gefüllt. Dieses Keimgefäß wird auch Keimbox genannt. Wer keine Keimbox besitzt, füllt die gespülten Linsen in ein großes Einmachglas. Das Einmachglas wird mit Kunststoffgaze oder Mull und einem Gummiring verschlossen und mit der abgedeckten Öffnung nach unten leicht schräg hingestellt. So verhindert man Staunässe und die Linsen fangen nicht an zu schimmeln. Morgens und abends muss man die Linsen aus dem Glas nehmen, sie kurz spülen und dann wieder ins Glas geben.

Geschmack von Linsenkeimlingen

Es dauert rund drei Tage bis die Linsen einen nussig-süßlichen Eigengeschmack haben und rund zwei Zentimeter lang sind. Die fertigen Keimlinge werden mit Wasser gespült und dann entweder roh oder blanchiert genossen. Im Geschmack erinnern sie mehr an frisches Gemüse als an Linsen.

Nährwerte von gekeimten Linsen

Gekeimte Linsen sind sehr gesund. Sie enthalten wichtiges Eiweiß, Ballaststoffe und Vitamine. Der Körper kann diese Nährstoffe sehr gut aufnehmen. Gekeimte Linsen passen hervorragend zu Salaten, Bratlingen oder auch im Gemüsecurry.