Buchweizen ist in den letzten Jahren bei uns immer populärer geworden. In der russischen und polnischen Küche gehört der Buchweizen zu den Must-Haves in jedem Haushalt und das sollte auch bei uns ab sofort der Fall sein. Denn die kleinen Körner haben es wirklich in sich.

Glutenfreies Pseudogetreide

Buchweizen gehört zu den Knöterichgewächsen und ist damit ein Pseudogetreide. Das bedeutet, dass der Buchweizen glutenfrei ist und deshalb für Menschen mit Zöliakie besonders wertvoll für die Ernährung ist. Buchweizen ist allerdings nicht nur glutenfrei sondern auch lektinfrei. Lektine sind Proteine, die das Blut dickflüssiger machen können. Ein zu dickes Blut kann zu Herzinfarkten, Thrombose oder Schlaganfällen führen. Außerdem eignet sich Buchweizen für die basische Ernährung.

Buchweizen für Diabetiker

Auch Diabetiker können Buchweizen problemlos in ihre Ernährung integrieren. Den kleinen dreieckigen Körnern wird gar nachgesagt, dass sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken und diesen senken können. Grund dafür ist der Stoff Chiro-Inositol, der natürlicherweise im Buchweizen enthalten ist.

Nährstoffe im Buchweizen

Im Vergleich zu echten Getreidesorten enthält Buchweizen besonders hochwertig zusammengesetztes Eiweiß mit sehr wichtigen Aminosäuren. Der Anteil an hochwertigen Eiweißen im Buchweizen macht rund 10 Prozent aus. Außerdem hat Buchweizen einen sehr hohen Anteil an Eisen, Kalium und B-Vitaminen. Im Buchweizen ist außerdem Lysin enthalten, welches für starke und gesunde Knochen verantwortlich ist. Mit der Aufnahme von leckerem Buchweizen in die Ernährung tut man sich und seinem Körper also etwas richtig Gutes. Den schmackhaften Körnern wird auch nachgesagt, dass sie das Denkvermögen erhöhen und gegen mentale Erschöpfung wirken.