Hülsenfrüchte besser verdauen

Lesezeit: 3 Min

Hülsenfrüchte sind sehr lecker und durchaus gesund. Der durchschnittliche Deutsche könnte jedoch etwas mehr davon essen. Doch das Problem ist, dass viele Menschen von Bohnen und Linsen Schwierigkeiten mit der Verdauung bekommt.

Diverse Hülsenfrüchte

Der Spruch „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“ hat eine Daseinsberechtigung, denn ca. die Hälfte der Deutschen bekommt Verdauungsprobleme nach dem Verzehr von Hülsenfrüchten. Doch es gibt ein paar fundierte Tipps, die euch dabei helfen können, dass ihr leckere Bohnen und Linsen essen könnt, ohne das euch danach Bauchschmerzen plagen.

Der Weg zu einer leichteren Verdauung von Hülsenfrüchten beginnt mit ihrer Vorbereitungsphase. Ihr sollten darauf achten, dass ihr sie je nach Sorte bis zu 24 Stunden in Wasser einweicht und das Wasser mehrmals während dieser Zeit wechselt. Dadurch werden schädliche Antinährstoffe aus den Bohnen gezogen und sie werden bekömmlicher.

Wer noch etwas mehr Zeit und Planung investieren möchte, dem ist geraten die Hülsenfrüchte keimen zu lassen. Dazu einfach die Hülsenfrüchte gut abspülen und in ein Sieb geben. Weiterhin solltet ihr sie 2 mal pro Tag abspülen. Das macht ihr 1 bis 3 Tage. Der Vorteil hier ist, dass durch das Keimen giftige Stoffe abgebaut werden und die Früchte sogar noch gehaltvoller werden.

Gewürze können zudem noch eine unterstützende Funktion zu eurer Verdauung übernehmen. Besonders zu empfehlen sind Kreuzkümmel, Ingwer, Koriandersamen und Chili. Aber auch Thymian, Salbei und Rosmarin helfen der Verdauung.

Etwas eigen im Geschmack, aber ein echter Bringer ist es, wenn ihr Kümmeltee trinkt. Dieser hilft nicht nur bei Hülsenfrüchte mit Verdauungsproblem umzugehen, sondern er ist immer gesund, egal, was ich gerade esst.

Mit wenigen und vor allem leichten Tipps könnt ihr es schaffen, eure liebsten Hülsenfrüchte zu essen und keine Beschwerden mit der Verdauung zu bekommen.

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Kommentare

FF

Also, 24 Stunden einweichen ist übertrieben. Laut Packungsangaben (Müllers Erbsen) reichen 12 Stunden aus. Rote Linsen brauchen keine Einweichzeit.

D

Es geht hier um bessere Verdaulichkeit, nicht um die zubereitung. Dein kommentar hat kein sinn, es wird doch im text erklärt, wozu man länger als 12 h einweichen soll.

M

super artikel.das man das einweichwasser wegschütten sollte, habe ich nicht gewußt.das muß ich sofort ausprobieren.ich habe immer bohnenkraut mitgekocht-da gabs dann weniger tönchen pro böhnchen

P

Ich weiche linsen 12h ein, dann keime ich linsen immer 4 tage, dann koche ich sie bis sie wirklich weich sind, so verzrage ich sie gut und schmecken auch herrlich!