Aus den Garküchen Delhis strömt der Duft verführerischer Curries. Unwiderstehliches Chicken Tikka Masala wird in Mumbai serviert. Köstliches Aloo Gobi steht in Kalkutta auf dem Speiseplan. Bangalore wartet mit würzigem Biryani auf. Und im Mittelpunkt steht stets der Reis.

Aus Indien stammen unzählige Reisgerichte. Das dufte Korn spielt die Hauptrolle in der indischen Küche. Dabei hat jede Region ihre eigenen Reisspezialitäten und die Art der Reiszubereitung variiert: Reis ist also nicht gleich Reis in Indien. Im Norden des Landes wird vor allem der Basmati vom Fußes des Himalayas zu Gemüse- und Fleischgerichten gegessen; in Südindien wird Reis zu sehr scharfen und würzigen Curries gereicht.

In Indien ist Reis alltäglich

In Indien leben über eine Milliarde Menschen und jeder von ihnen verspeist im Schnitt zwei Kilo Reis in der Woche. Nirgendwo auf der Welt ist die Anbaufläche für Reis so groß wie in Indien. Reis ist dort somit die wichtigste Nahrungsquelle und ist aus der indischen Küche nicht wegzudenken. Beim Thali, der Gerichteplatte aus verschiedenen kleinen Speisen, steht der Reis im Mittelpunkt und die anderen Köstlichkeiten gruppieren sich um ihn herum. Zudem werden auch Nudeln und Pfannkuchen aus Reismehl hergestellt.

In Indien ist Reis heilig

In Indien steht Reis für Fruchtbarkeit, Wachstum und Reinheit. Bei zahlreichen Festen und besonderen Anlässen darf er deshalb auf keinen Fall fehlen. Wenn Annaprasanne gefeiert wird, zum Beispiel. Sechs Monate nach der Geburt isst das Kind zum ersten Mal gekochten Reis – der Eintritt in die Welt der Erwachsenen wird symbolisiert. Was für das Kind ein Übergangsritual ist, bedeutet für die Erwachsenen ein großes Festmahl. Betritt eine Braut nach der Hochzeit das erste Mal ihr neues Heim, so tritt sie einen Topf Reis um: Glück und Reichtum soll sie mit sich bringen. Zudem ist Reis ein fester Bestandteil bei Zeremonien und dient als Opfergabe im Tempel.

Die Duftkönigin Indiens

Übersetzt man den Hindi-Namen Basmati ins Deutsche, so kommt Duftkönigin dabei heraus. Der beste und bekannteste Reis Indiens gedeiht am Fuße des Himalayas. Das erdige Eigenaroma macht ihn besonders beliebt. In Indien wird der edelste und teuertse Reis jedoch nur zu besonderen Anlässen verzehrt. Neben dem Exportschlager Basmati werden weitere Reissorten im Land der Götter und Gewürze angebaut: Mehrere Tausend sind es insgesamt. Die meisten jedoch schaffen es nicht über die Landesgrenzen hinweg und können wohl nur bei einem Indienurlaub genossen werden.

Reissorten aus Indien

Basmati ist nämlich nicht gleich Basmati. Oft wird dem Basmati Reis Bruchreis oder Reis minderer Qualität beigemischt um die Preise zu drücken. Dabei kommt echter Basmati nur vom Fuße des Himalyagebirges in Indien oder Pakistan.

Dieses Problem haben die Briten schon in der Kolonialzeit erkannt und führten deshalb den »Code of Practice on Basmati« ein. Dieser besagt zum Beispiel, dass jedes Korn mindestens 6,5 Millimeter lang sein muss und maximal 7% Fremdreis beigemischt werden dürfen. Reishunger erfüllt diese Vorgaben nicht nur, sondern schießt über das Ziel hinaus: Der Reishunger Basmati Reis hat eine durchschnittliche Kornlänge von 0,7-0,8 Millimeter und ist zu 100% sortenrein. In unserem Online-Shop ist der Basmati Reis auch als Bio Reis, Vollkorn Reis und Bio Vollkorn Reis erhältlich.

Dass wir selbst unseren Basmati am besten, dürfte wohl klar sein. Wir haben uns aber auch mächtig ins Zeug gelegt um es Ihnen zu beweisen. In unserem Blog finden Sie:

  1. den Basmati Kornlängenvergleich

  2. eine Erklärung zum Thema Bruchreis

  3. den ultimativen Reistest