Das Auge isst ja bekanntlich mit. Und deshalb ist es umso schöner, wenn das Gericht auf dem Teller nicht nur gut schmeckt, sondern auch noch toll aussieht. Mit natürlichen Mitteln gefärbter Reis macht auf dem Teller so richtig was her. Und sorgt zusätzlich für abwechslungsreiche Geschmackserlebnisse.

Reis in Gelb

Wenn einige Safranfäden oder Kurkuma um Kochwasser mitgekocht werden, dann nimmt der Reis eine gelbe Farbe an. Je nach dem, wie großzügig man mit den Gewürzen umgeht, wird er hellgelb oder sogar richtig intensiv dunkelgelb. Safran verleiht dem Reis eine herbe Note, Kurkuma wirkt geschmacksverstärkend und hat eine leicht bittere Note. Auch Currypulver färbt, abhängig von der Sorte, den reis Gelb oder Orange.

Reis in Rot

Kocht man fein gewürfelte Rote Beete mit, bekommt der Reis eine schöne Farbe irgendwo zwischen Dunkelpink und intensiv Rot. Wer klein gewürfelte Tomaten mit kocht, bekommt einen Tomatenreis mit hellroter Farbe. In Spanien färbt man Reis auch mit roh pürierten Paprika. Das Püree wird zusammen mit dem Reis angedünstet und wird dann wie ein Risotto zubereitet. Auch Paprikapulver färbt den Reis rot.

Reis in Grün

Wer Spinat kurz andünstet und ihn kurz vor Ende der Garzeit dem Reis beimischt, bekommt einen knallig grünes Reis, der gleichzeitig eine Extraportion Eisen und Vitamine enthält. Püriert man eine grüne Paprika und dünstet sie zusammen mit den Reiskörnern an, bevor man das Ganze wie ein Risotto gart, erhält man ebenfalls einen grünen Reis. Auch püriertes Basilikum hat eine färbende Wirkung.

Reis in Violett

Preiselbeeren geben Reis eine dunkelrote Farbe, Heidel- oder Blaubeeren färben ihn lila. Das passt nicht nur wunderbar zu einem cremigen Milchreis, sondern auch Langkornreis kann so zubereitet werden. Der schmeckt dann ganz hervorragend zu Wildgerichten.