Was ist Urgetreide?

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Unsere Vorfahren von vor ungefähr 10.000 Jahren hätten diesen Artikel sehr gut schreiben können, denn so lange steht Urgetreide schon auf unseren Speiseplan. Damals natürlich wesentlich öfters als bei uns heute.

Getreide Geerntet Getrocknet

Die bekanntesten Vertreter vom Urgetreide sind Emmer und Einkorn. Vor 10.000 Jahren galten sie noch als Grundnahrungsmittel. Doch durch die ständige Entwicklung im Bereich des Ertrages von Getreidesorten und derer Verarbeitung sind diese beiden Vertreter immer weiter in den Hintergrund geraten. Heute zählen zu den Urgetreide noch Hafer, Reis, Gerste und Dinkel. Alle diese Getreidesorten sind von einem Spelz umgeben, welches das Korn vor Schädlingen und Krankheiten schützt.

Einkorn

Das Einkorn bekommt seinen Namen dadurch, weil in jedem Ährchen nur ein Korn heranreift. Der Eiweiß- und Mineralstoffgehalt ist höher als bei seinem Verwandten dem Weizen. Jedoch kann man mit Einkorn nicht so gut backen, da es Wasser schlecht binden kann.

Emmer

Emmer ist kräftiger und ertragreicher als beispielsweise sein gleichaltriger Verwandter dem Einkorn. Es bindet Wasser auch besser als Einkorn, weshalb es sich gut zum Backen eignet. Jedoch bringt Emmer ein würzigen Eigengeschmack mit .

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Das Einkorn ist ein sehr alter Vertreter des Getreides. Es wurde schon vor 10000 Jahren angebaut. Die Menschen damals schätzen es wichtigen Energielieferanten. Vor etwa 5000 Jahren entdeckten auch die Europäer das Einkorn und bauten dieses an. Jedoch verdrängte Weizen das Einkorn, da Weizen ertragreicher ist und die Landwirte somit mehr erwirtschaften könnte. Heutzutage ist das Einkorn jedoch wieder auf dem Vormarsch, denn es stellt kaum Ansprüche an die Gegebenheiten, wo es angepflanzt wird und hat zudem noch einen natürlichen Schutz vor Getreidekrankheiten.

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Wie viele Getreidesorten hat auch Einkorn Gluten und sollte daher nicht von Menschen mit Glutenintoleranz gegessen werden. Auch aufpassen sollten die Betroffenen Personen bei Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Kamut, Emmer und Hafer. Reis hingegen ist glutenfrei und kann bedenkenlos verspeist werden.

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