Kultur & Rituale

Was ist Pongal?
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Reisfeld Reisbauer

Pongal ist ein Erntedankfest, welches in der tamilischen Kultur gefeiert wird. Kurz gesagt, schließt man mit den Vergangenen ab und startet gut in die Zukunft. Pongal bezeichnet zudem auch das Reisgericht, welches dort gegessen wird. Es besteht aus Reis, frischer Milch und Sirup aus Palmzucker. Es ist Brauch, dass dieses Gericht überkocht. Das symbolisiert Glück für die Zukunft. Versucht es doch auch einmal und lasst euer Reisgericht überkochen. Ruft danach laut „Pongal, Pongal“ und ihr werdet bestimmt viel Glück haben.

Was hat Reis mit Ostern zu tun?
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Reis findet sich in unterschiedlichen Osterbräuchen wieder. Vielerorts wird zu Ostern, insbesondere am Karsamstag, gebacken. In Deutschland gibt’s es beispielsweise Osterzöpfe oder Osterfladen zum Fest, in anderen Ländern auch Ostermänner, Brothennen oder religiöse Gebäcke wie Kreuzbrote. Jedes Land und jede Region pflegt ihre eigenen Rezepte und so gibt es speziell in Baden einen Osterfladen mit einem köstlichen Belag aus Reis, Ei, Zucker, Rosinen und Zimt.

Auch in Italien soll Reis an Ostern nicht fehlen. Hier wird vorwiegend in den südlichen Regionen ein Reiskuchen zubereitet. Dieser ist Teil der Tradition, da Reis ebenso wie das Ei als Zeichen der Fruchtbarkeit betrachtet wird.

Reis ist also eine durchaus gängige Zutat für leckere Süßspeisen zum Osterfest. Wie vielfältig sich mit Reis backen und süß kochen lässt, erfährst du in unserem Wissensartikel zu Backen mit Reis. Als Zeichen der Fruchtbarkeit gehört es in Italien sogar zum Brauchtum. Noch mehr Osterbräuche aus der ganzen Welt haben wir in diesem Artikel über skurrile Osterbräuche weltweit aufbereitet.