Quinoa: Das Gold der Inka

Das Gänsefußgewächs aus Mittel- und Südamerika wurde schon von Inka, Maya und Azteken angebaut und geerntet. Es ist auch bekannt unter dem Namen „Gold der Inka“, und diese Bezeichnung kommt nicht von ungefähr. Das Pseudogetreide reiht sich mit seinen Eigenschaften und seinem Nährstoffreichtum ein in die Riege der Superfoods.

So hilft Quinoa bei Diabetes

Denn Quinoa ist ein wahrer Nährstoffriese! Im Vergleich zu herkömmlichen Getreidesorten hat Quinoa mehr Proteine, mehr Ballaststoffe, mehr Antioxidantien und mehr Mineralien. Zudem besitzt Quinoa alle essenziellen Aminosäuren. Für Diabetiker besonders wichtig ist aber der hohe Gehalt an komplexen Kohlenhydraten in Verbindung mit einem außergewöhnlich hohen Eiweiß-Anteil. Das führt dazu, dass die Kohlenhydrate nur langsam gespalten werden und das Zucker in geringeren Mengen über einen größeren Zeitraum ins Blut übergeht. Somit wird verhindert, dass wie bei anderen Lebensmitteln der Blutzuckerspiegel nach dem Essen schlagartig nach oben ausschlägt.

Diese Eigenschaften schlagen sich in einem sehr geringen glykämischen Index nieder. Dieser ist zeigt auf, wie schnell und wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt. Er bemisst sich am Gehalt der verwertbaren Kohlehydrate, sowie dem Eiweiß- und Fettgehalt eines Nahrungsmittels. Quinoa besitzt von all diesen drei Nährstoffen im Vergleich zu anderen Lebensmitteln überdurchschnittlich viel.

Das heißt: Diabetiker können Quinoa nicht nur gedankenlos genießen – sondern tun ihrem Körper damit auch noch etwas Gutes. Und ganz ehrlich: Wenn Quinoa auf den Tisch kommt, fällt es uns gar nicht mehr so schwer, auf Süßes zu verzichten.