Quinoa & Amaranth: Echte Protein-Lieferanten

Neben der gemeinsamen Historie teilen sich Amaranth und Quinoa aber auch viele nützliche Eigenschaften. Als Pseudogetreide sind beide natürlich glutenfrei, denn sie enthalten kein Klebereiweiß. Doch nicht nur Allergiker sind begeistert, auch Sportler jubeln, denn beide versorgen den Körper mit einer ordentlichen Portion Protein. Zudem sind die Proteine der beiden Wunderkörner besonders wertvoll, enthalten sie doch alle acht wichtigen Aminosäuren. Das schafft sonst kaum ein pflanzlicher Protein-Lieferant.

Bye-bye Krämpfe und Haarausfall – auch Magnesium und Zink kommen bei beiden nicht zu kurz! Das ordentliche Paket an Eisen und Vitaminen macht Amaranth und Quinoa erst recht zu Superfoods.

Quinoa: Vier Mal so viel Vitamin B-1 und B-2 wie Amaranth

Doch würden sich beide Körner in einer Arena gegenüberstehen, wer behielte die Oberhand? Die Unterschiede sind tatsächlich nicht groß. Natürlich unterscheiden sich beide optisch, die Quinoa-Samen sind deutlich größer und, je nach Sorte, heller gefärbt. Das allein aber sollte keinen Ausschlag für eine Seite bedeuten.

Spannender wird es schon, wenn man sich die Inhaltsstoffe etwas genauer anguckt. Zum Beispiel das Vitamin B-6, das Enzyme dabei unterstützt, Nahrung in Energie umzuwandeln und hilft, Serotonin zu produzieren. Das wiederum hellt die Stimmung auf und unterstützt auch dabei, einen regelmäßigen Schlafrhythmus zu etablieren. Ein echtes Wundermittel also.

Während 200g Quinoa etwa 18 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin B-6 abdecken, geht Amaranth mit etwa 22 Prozent als klarer Punktsieger vom Feld. Quinoa kontert mit Vitamin B-1 und Vitamin B-2: Mit 15 Prozent des Tagesbedarfs deckt es glatt viermal soviel ab wie die gleiche Menge Amaranth. Damit haben sich die Unterschiede der beiden Superkörner aber auch schon fast erschöpft.

Einen klaren Gewinner gibt es also nicht. Und doch gibt es einen klaren Gewinner. Denn egal, ob Quinoa oder Amaranth auf den Tisch kommt, der große Gewinner ist und bleibt der Körper!