Vollkorn Reis, auch brauner Reis oder Natur Reis, unterscheidet sich insofern vom weißen und geschälten Reis, als dass er noch über das sogenannte Silberhäutchen und den Keimling verfügt. Hierin stecken ein Großteil der Vitamine und Mineralstoffe, der Vollkorn Reis somit erhalten bleibt. Durch das Erhalten der Schale verlängert sich jedoch auch die Garzeit - So brauchen Vollkorn Reissorten in etwa doppelt so lange. Das sich das Mehr an Zeit auf jeden Fall auszahlt, zeigen wir dir in diesem Artikel.

1. Vollkorn Reis macht länger satt

Ballaststoffe sind gut für die schlanke Linie: Sie erhöhen das Volumen deiner Mahlzeit, liefern dabei jedoch keine zusätzlichen Kalorien .Der Magen-Darm-Trakt benötigt mehr Zeit, um die in Vollkorn Reis enthaltenen Ballaststoffe aufzuspalten und zu verwerten. Dies hat zur Folge, dass wir uns länger satt fühlen und über einen längeren Zeitraum immer wieder kleine Energieschübe bekommen. Die faserreichen Strukturen sorgen außerdem dafür, dass die Nahrung länger gekaut werden muss. Auch das hilft dabei, langsamer zu essen, sodass das Sättigungsgefühl eher eintritt und wir uns nicht zu viel des Guten zumuten.

2. Vollkorn Reis ist gut für die Verdauung

Besonders positiv wirken sich die enthaltenen Ballaststoffe auf unsere Darmgesundheit aus. Sie binden Wasser, sorgen für ein höheres Stuhlvolumen und somit dafür, dass der zersetzte "Nahrungsbrei" den Darm schnell passieren kann. Ballaststofe lösen Verstopfungen, regulieren die Darmtätitgkeit und helfen maßgeblich dabei, den Darm gesund zu halten. Hierdurch sinkt auch das Risiko, an Krebs im Magen-Darm-Trakt zu erkranken.

3. Vollkorn Reis hilft, den Blutzuckerspiegel zu senken

Wissenschaftliche Studien der Harvard School of Public Health haben gezeigt, dass das Diabetes-Risiko um 16 Prozent sinkt, wenn bereits 50 Gramm gekochter weisser Reis pro Tag durch dieselbe Menge Vollkornreis ersetzt werden. In den Studien die "Health Professionals Follow-up Studie" (1986–2006) sowie die "Nurses’ Health Studie" I (1984–2006) und II (1991–2005) wurden die Ernährung, die Lebensweise und der Gesundheitszustand von rund 40.000 Männern und 157.000 Frauen zwischen 26 und 87 Jahren miteinbezogen.