Sushi ist ja wohl eins der schwersten Gerichte überhaupt! Die hohe Kunst der Rolltechnik haben die Japaner schon seit vielen Jahren kultiviert. Allmählich erhält der Sushi-Wahn auch Einzug in die deutschen Küchen. Und Sushi selber machen ist gar nicht sooo schwer – wenn man den richtigen Reis verwendet!

Manche mögen's weiß! Und mit »manche« meinen wir eigentlich »alle«. Sushi Reis ist nämlich besonders weiß. Er gehört zu den Rundkornsorten und hat einen hohen Stärkegehalt; schließlich sollen die Sushis ja zusammenhalten. Ursprünglich kommt der Sushi Reis natürlich aus Japan. Es werden aber nur geringe Mengen ins Ausland exportiert, da die Japaner offensichtlich selbst einen großen Reishunger haben. Glücklicherweise wird auch in Kalifornien genügend Sushi Reis angebaut. Dieser gilt unter Japanern sogar als besonders hochwertig. Vor allem seit der Katastrophe von Fukushima steigt die Nachfrage nach kalifornischem Sushi Reis.

Aus Kalifornien kommt auch unser Sushi Reis: der Koshihikari. Sein relativ flaches Korn wird von einer Schicht Puder aus Maismehl umhüllt, der die Körner auseinander hält. Seinen typischen Geschmack und Glanz erhält der Sushi Reis aber erst, wenn er nach dem Kochen gesäuert wird.

Sushi selber rollen?

Schneller ist es sicherlich das Sushi beim Asiaten um die Ecke zu bestellen. Das macht aber nur halb so viel Spaß wie das Sushi selbst zu zu bereiten. Mit einer guten Anleitung sowie ein paar Tipps und Tricks gelingt es garantiert. Die besten Reishunger Sushi Rezepte haben wir für Sie gesammelt. So können zahlreiche Sushi Sorten, ob nun Maki, Nigiri oder Oshi, zu Hause selber gemacht werden.

Welche Sushi Sorten gibt es?

Es gibt viele verschiedene Sushi Sorten. Sushis werden mittlerweile sogar nicht mehr nur mit Fisch und Gemüse, wie Gurket, Avocado und Möhre gefüllt, sondern auch mit Mango, Erdbeeren, Rind- und Hähnchenfleisch. Es gibt Variationen mit Tofu und Frischkäse. Zu den beliebtesten Sushi Sorten gehören aber auf jeden Fall, unabhängig von der Füllung, Maki, Nigiri und Sashimi. Maki Sushi ist auch als "Rolle Sushi" bekannt: Das Algenblatt umhüllt den Reis und die Füllung. Als Nigiri wird die Sushi Sorte bezeichnet, bei der auf einem Reisbett ein Stück roher Fisch liegt. Der Reis wird mit der Hand geformt und nach Belieben belegt. Besonders schön sieht es aus, wenn ein dünner Streifen Algenblatt das Ganze umschließt. Bei Sashimi gilt das Motto "Es geht auch ohne Reis". Denn diese Sushi Sorte besteht nur aus rohem Fisch. Es handelt sich bei Sashimi um ästhetisch angerichtete Fischhäppchen: Sake nennt man die Sushi Sorte mit rohem Lachs, Ebi mit Garnelen und Unagi mit Aal. egal, welche Sushi Sorte man am Liebsten isst: Sojasauce, Wasabi und Ingwer dürfen nicht fehlen. Und stilecht werden alles Sushis mit Stäbchen gegessen.

Und das war's schon?

Sushi Reis heißt zwar Sushi Reis, aber die Japaner werden nicht müde sich immer neue Rezepte damit auszudenken. Wie zum Beispiel das japanische Curry, auch genannt »Kare«.