Wild Reis hat mit seinem Namensgeber Reis eigentlich nicht viel gemeinsam; sie teilen eigentlich nur die selbe Form und eine identische Zubereitungsweise. Bei Wild Reis handelt es sich nämlich um den Samen eines Grases, das vor allem in Nordamerika angebaut wird.

Anbau von Wild Reis

Wild Reis wächst an den Ufern von Flüssen und Seen und ist deshalb auch sehr schwierig zu ernten. Früher wurde vom Kanu aus die Ernte betrieben, um gut an alle Pflanzen heranzukommen. Mittlerweile wird die Wildgraspflanze in Kanada und Nordamerika kultiviert, denn sonst wären die edlen schwarzen Körner unbezahlbar. Wild Reis wird, weil er in Ufernähe wächst, auch Wasserreis genannt und gehört zu den Süßgräsern. Die Pflanzen werden zwischen einem und drei Meter hoch.

Besonderheiten vom Wild Reis

Bei Wild Reis handelt es sich um eine glutenfreie Delikatesse. Er enthält besonders viel hochwertiges Eiweiß und wertvolle Ballaststoffe. Außerdem versorgt er den Körper mit Mineralien und Spurenelementen. Wild Reis ist besonders fettarm und passt deshalb bestens in die gesunde Küche.

Geschmack von Wild Reis

Wild Reis hat einen intensiven Eigengeschmack. Er ist leicht nussig, hat eine spannende Teenote und sieht auf dem Teller dank der schwarzen Farbe besonders ansprechend aus. Das Eigenaroma erlaubt viele aufregende Geschmackskombinationen: Wild Reis passt beispielsweise richtig gut zu Lachs, Kabeljau und Garnelen, aber auch zu hellem Fleisch, Rouladen oder Braten. Asiatisch angehaucht macht er sich auch gut zu Currys oder in Reispfannen; Vegetarier und Veganer können den Wild Reis super mit allen möglichen Gemüsesorten kombinieren. Er eignet sich sowohl als Beilage, aber auch als Hauptgericht. Oft wird Wild Reis als Mischung in Kombination mit Basmati Reis angeboten. Diese beiden Reissorten harmonieren sehr gut miteinander. Wild Reis Mischungen eignen sich für alle, die gesund und köstlich kombinieren wollen.