Linsen rot, grün und gelb

Bei Bohnen gilt es längst als die normalste Sache der Welt. Die Rede ist vom Einweichen und Quellen lassen, bevor man sie kocht. Bei Linsen ist sich die Kochcommunity nicht ganz so einig.

Generell gilt, dass man Hülsenfrüchte einweichen sollte, bevor man sie kocht. Gerade bei Bohnen ist dies sehr wichtig, denn nach diesem Vorgang braucht man sie nicht mehr so lange kochen und noch viel wichtiger, sie sind danach besser verträglich, weil durch das quellen ein Stoff abgebaut wird, der in unseren Körper Bauchschmerzen und Magenkrämpfe hervorrufen kann. Bei Linsen jedoch ist man sich nicht einig, ob man sie einweichen sollte oder nicht.

Was will man machen?

In erster Linie ist es wichtig zu wissen, was man mit den Linsen vor hat. Je noch Rezept und Gericht, braucht man sie das eine Mal bissfest und beim nächsten Mal eher mehlig in ihrer Konsistenz. Bevorzugt man das erste, also eher etwas bissfester, so kann kurzes einweichen helfen, das gewünsche Resultat zu erzielen. Wichtig ist aber, dass man die Linsen danach nicht mehr lange kochen muss, sondern sie werden sehr schnell die gewünsche Konsistenz erreichen. Aber die Schnelligkeit hat auch ihren Preis. Nach dem Kochen schmecken die Linsen etwas verwässert. Das beste Ergebnis wird erzielt, wenn man die Linsen vorher einmal wäscht, sie aber nicht einweichen lässt. Dadurch geht Stärke verloren. Wie lange ihr eure Linsen kochen solltet, kann man pauschal nicht sagen, denn es gibt zu viele Sorten, die alle etwas anders schmecken und alle andere Garzeiten haben. Eine Fausregel ist jedoch, je kleiner die Linse, desto kurzer die Garzeit. Richtig schnell gar werden übrigens Linsen, die geschält sind oder sogar halbiert.