Puy Linsen in Schale

Puy-Linsen gelten als besonders edle Linsenart. Wir werfen einen genaueren Blick auf die aus Frankreich stammenden Linsen.

Herkunft und Merkmale

Puy-Linsen heißen vollständig eigentlich „Le Puy“-Linsen, da sie aus der Region Puy de Dôme in der Auvergne (Frankreich) stammen. Der Vulkanboden in der Region eignet sich bestens für den Anbau von Linsen. Mittlerweile werden sie jedoch auch in Italien und Nordamerika angebaut. Hauptsächlich sind die Linsen jedoch nur unter der abgekürzten Bezeichnung bekannt.

Die grünen, braun-blau gesprenkelten Puy-Linsen haben eine sehr dünne Schale und gehören eher zu den kleinen Linsensorten. Die grün-braune Marmorierung verschwindet allerdings beim Kochvorgang. Aufgrund der Farbe werden sie oft auch als „grüne Linsen“ bezeichnet. Aufgrund der kleinen Form haben sie eine geringe Kochzeit von 20 bis 25 Minuten, und können sogar ohne vorheriges Einweichen gegart werden.

Geschmack und Verwendung

Puy-Linsen zeichnen sich durch einen besonders nussigen Geschmack mit knackigem Biss aus. Ihre Konsistenz ist deutlich fester und nicht so mehlig wie bei anderen Linsensorten. Deswegen sollte man sich auch nicht wundern, wenn der Kern selbst nach Ablauf der Kochzeit noch nicht so weich ist. Da sie auch während des Kochvorgangs die Form behalten sind sie ideal für Linsensalate, Suppen oder als Beilage geeignet und finden zunehmend Verwendung in Delikatessen. Daher gelten sie, mit den Belugalinsen, als besonders edle Linsenart.