Anbau Reisfelder

Noch immer wird in Asien Reis in Reisterrassen angebaut – genauso, wie vor über 3000 Jahren. Die Reisterrassen erfüllen nicht nur die Funktion des perfekten Reisanbaus, sondern sehen auch noch faszinierend aus. Einige der Reisterrassen, unter anderem die von Banaue auf den Philippinen, wurden zum weltkulturerbe ernannt.

Anbau in Terrassenform

Der Nassreisanbau erfordert bestimmte Bedingungen, damit der Reis unter besten Voraussetzungen wachsen kann. Nassreis kann nur auf ebenen, mit Wasser überschwemmten Feldern wachsen. Die Bewässerung der Reisterrassen funktioniert auch noch heute wie vor 3000 Jahren. Ein ausgeklügeltes System aus Bambusrohren, Kanälen und kleinen Gräben verteilen das Wasser gelichmäßig von der obersten bis zur untersten Terrasse. Noch heute werden Reisterrassen von den Reisbauern per Hand beackert. Sowohl das Aussähen der Samen als auch die Ernte erfolgen händisch. Das ist sehr viel Arbeit und deshalb helfen sich die Bauern oft gegenseitig bei der Ernte. Während der Reis wächst, muss er regelmäßig von Ungeziefer und Schädlingen befreit werden. Die Reisterrassen sind beeindruckende Beispiele dafür, wie nachhaltige und langfristige Lebensmittelproduktion möglich ist, ohne die Natur zu beschädigen. Denn Nassreis ist die einzige Pflanze, die jahrtausendelang in Monokultur ohne nachteilige Folgen angebaut wurde.

Reisterrassen in Asien

Vor allem in bergigen Regionen, in denen Landwirtschaft betrieben wird, sind die Reisterrassen zu finden. In Nepal, China, auf Bali und den Philippinen lassen sich ganz besonders beeindruckende Formen von Reisterrassen finden, die auch von vielen Touristen als Besuchsziel genutzt werden.