Sushi Sashimi Lachs Essig Ingwer

Die Menschen in Asien bevorzugen weniger saure Essige: Deshalb hat Reisessig aus asiatischen Ländern im Schnitt gerade einmal vier Prozent Säure, im Gegensatz zu den in Europa üblichen sechs Prozent. Deshalb ist der Reisessig aus Asien für alle perfekt, die es nicht ganz so sauer mögen.

Die Basis für den Reisessig ist, logischerweise, der Reis selber. Die im Reis enthaltene Stärke wandelt sich im Verarbeitungsprozess in Zucker um. Daraus wird dann während der Fermentierung Essigsäure hergestellt.

Andere Länder, andere Essige

Ursprünglich kommt der Reisessig aus China. Die Chinesen brachten den Reisessig etwa im vierten Jahrhundert nach Japan. Dort erfreut er sich heute besonderer Beliebtheit beim Würzen von Sushi. In Japan, wo er unter Su bekannt ist, wurde Reisessig sogar zwischenzeitlich als Zahlungsmittel genutzt. Heutzutage stellen China, Japan und Korea unterschiedliche Reisessige her. Gemeinsam haben sie allerdings das milde, leicht süßliche Aroma. Es gibt roten, weißen und schwarzen Reisessig. Für den schwarzen Reisessig wird auch oft Hirse verarbeitet, dem roten Reisessig wird ein spezieller Pilz zugegeben.

Verwendung für Reisessig

Der schwarze Reisessig mit seiner malzigen Note, die an Sojasauce erinnert, eignet sich bestens, um Fleischgerichte oder Wok-Gemüse zu würzen. Pur kann er auch als Dip benutzt werden. Der klare Reisessig wird meistens verwendet, um Sushi-Reis zu würzen. Mit ihm können aber auch Fleisch- und Gemüsegerichte abgeschmeckt werden. Besonders gut passt er, wenn eine süß-saure Note entstehen soll. Der rote Reisessig eignet sich vor allem zusammen mit Chilis um scharfe Speisen zuzubereiten. Egal, welche Farbe er hat: Der Reisessig regt den Stoffwechsel an, wirkt entgiftend und beeinflusst die Blutfettwerte positiv.