Sushi ist gesund und lecker, so viel steht fest! Und genug Sushis kann man auch niemals haben. Aber irgendwann schadet auch etwas Variation nicht... Deshalb gibt es auch so viele köstliche Variationen von den kleinen Sushis.

Die Liste der verschiedenen Sushis ist lang und geradezu unerschöpflich. Da ist es doch schade, dass hierzulande nur die Gurken-Makis und die Lachs-Nigiris bekannt sind. Wir stellen euch einige Alternativen vor.

Nigiri

Eine kurze Erwähnung soll diese Sushi-Form dennoch finden. Die kleinen länglichen Reisbällchen lassen sich nämlich nicht nur mit Lachs belegen, sondern auch mit Thunfisch, Garnele (Ebi), Tamago (japanisches Omlett) oder Avocado belegen. Vor allem bei letzterem sollte man die Päckchen mit einem dünnen Streifen Nori "zusammenbinden".

Maki

Makis werden von vielen als »langweilige Sushis« wahrgenommen. Zu Unrecht! Wenn man bedenkt womit man sie alles füllen kann: Gurke, Lachs, Thunisch, Avocado, Rettich, Surimi (gepresster Fisch), Karotte, Ebi (Garnele), Kürbis, Tofu oder sogar Obst. Es gibt auch immer neue Varianten von Sushi; Sie können die Makis also so füllen wie Sie möchten.

Aber Maki ist eben nicht gleich Maki. Auch hier gibt es unterschiedliche Variationen, die wir Ihnen kurz vorstellen möchten:

Hoso Maki sind die ganz kleinen Maki, die oft nur mit einer Zutat gefüllt sind und mit einem Happen verschwunden sind. Sie werden nur aus einem halben Noriblatt hergestellt.

Ein ganzes Noriblatt benötigt man für die Futo-Maki. Diese werden nämlich mit mehreren Zutaten gefüllt.

Besonders in den USA bliebt sind die Ura-Maki, auch bekannt als Inside-Out Rolls. Die California Roll gehört zum Beispiel zu dieser Gruppe. Bei diesen Makis ist der Reis außen und das Noriblatt innen. Damit sie nicht überall festkleben werden die Makis in weißen oder schwarzem Sesam oder in kleinen, farbigen Fischeiern gewälzt.

Hitsuji-Maki sind sozusagen ein Maki in einem weiteren Maki außenrum. Obwohl diese Makis von den Australiern erfunden wurden, können darauf - ganz in japanischer Manier - kleine Kunstwerke entstehen.

Temaki sind auch bekannt als Handrolls. Diese sind besonders geschickt für unterwegs, weil man sie einfach aus der Hand essen kann. Die Noriblätter werden du kleinen Tütchen gedreht und dann mit den üblichen Sushizutaten gefüllt.

Gunkanmaki

Gunkanmaki ist in Europa recht unbekannt. Sie bestehen aus einem ovalen, länglichen aber flachen Stück Reis um das ringsherum ein Stück von einem Noriblatt gewickelt wird. Das Noriblatt sollte oben ein paar Zentimeter über den Reis hinaus ragen. In diesen Raum wird dann die Füllung hineingegeben. Aufgrund ihrer Form nennt man sie auch »Schiffchen Sushis«. Da sagt noch mal einer »Mit dem Essen spielt man nicht!«.

Gunkanmakis werden vorwiegend mit Fisch gefüllt, können können aber auch mit Gemüse oder Obst gefüllt werden. Besonders gerne werden sie aber mit Fischeiern (Rogen) gefüllt, die man aufgrund ihrer Form für kein anderes Sushi verwenden kann.

Chirashi Sushi

Chirashi Sushi ist sozusagen Sushi für Faule. Oder für Leute bei denen die Makis partout nicht zusammenhalten wollen. Hier wird nämlich der Sushi Reis in Schüsseln serviert und die "Füllung" und kleingeschnittene Noriblätter darüber gestreut. Perfekte Sushis für Beginner.

Oshi Sushi

Oshi Sushis sind insofern ungewöhnlich als dass sie nicht rund, sondern eckig sind. Dabei werden der Reis, die Noriblätter und die Zutaten in eine quaderförmige Holzform (Oshi Sushi Maker) gepresst. Dann werden sie in mundgerechte Happen geschnitten.

Tempura

Als Tempura wird eine spezifische Zubereitungsmethode der japanischen Küche bezeichnet. Aus Wasser, Eiern und Mehl wird der Tempura Teig hergestellt. In heißem Öl werden dann Gemüse, Fisch, Garnelen oder Fleisch schnell ausgebacken. Mittlerweile hat der Tempura Teig auch Einzug in die Sushi-Küche erhalten. Es werden z.B. Garnelen im Tempura Mantel ausgebacken und dann in die Sushis mit eingearbeitet. Es werden aber auch ganze Sushi Rollen frittiert und dann mit dem knusprigen Teigmantel serviert.