Reismilch, eine gesunde Alternative zu Kuhmilch

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Waschen

Wenn wir an Milch denken, dann sehen wir Kühe vor uns. Aber können wir auch an Reis denken? Aber klar! Denn mittlerweile gibt es auch Milch aus Reis, die sogenannte Reismilch. Eigentlich treffen es Begriffe wie „Reisdrink“ oder „Reisgetränk“ besser, denn eine Milch im eigentlichen Sinne ist sie nicht: Die Kühe werden selbstverständlich in Ruhe gelassen.

Und weil die Kühe nichts mit der Reismilch zu tun haben, eignet sich die Reismilch auch mit einem gutem Gewissen für eine vegane, glutenfreie und laktosefreie Ernährung. Auch Menschen mit einer Milcheiweißallergie haben, können ganz ohne Probleme ein leckeres Müsli oder einen süßen Milchreis genießen.

Vorteile von Reismilch

Reismilch enthält sehr wenig Fett, ist laktosefrei und enthält kein Gluten. Deshalb eignet sie sich sehr gut für eine gesunde Ernährung für Veganer ebenso wie für sensible Mägen aufgrund von Laktoseintoleranz oder Glutenunverträglichkeit.

Auch der Geschmack kann sich sehen lassen, denn Reismilch hat ein leicht süßliches Aroma. Reismilch hat außerdem einen hohen Kohlenhydratanteil und ist somit ein absoluter Energiebooster. Daher ist Reismilch auch zum Frühstückskaffe zu empfehlen um fit für den Tag zu werden und seinen Energievorrat aufzufüllen. Übrigens, auch Sportler benutzen Reismilch als Energielieferant.

Nicht geeignet als Muttermilchersatz

Da wichtige Nährstoffe in der Reismilch fehlen und diese Eiweißarm ist, ist sie für Säuglinge ungeeignet. Wird Reismilch als Muttermilchersatz eingesetzt, können Mangelerscheinungen auftreten

Das kannst du mit Reismilch zubereiten

Herstellung von Reismilch

Wie das Korn ins Glas kommt

Für die Herstellung des Reisdrinks wird Vollkornreis verwendet. Es bedarf mehrerer Arbeitsschritte, bis die Reismilch fertig ist. Zunächst muss der Reis gemahlen und mit Wasser aufgekocht werden. Im zweiten Step wird der Reis dann vermaischt. Die Stärke, die natürlich im Reis enthalten ist, wird in Zucker umgewandelt. Deshalb hat der Reisdrink auch eine süßliche Note. Dabei kommt dann eine Flüssigkeit von sehr cremiger Konsistenz heraus. Im weiteren Prozess wird die Flüssigkeit gefiltert und fermentiert. Nachdem etwas Pflanzenöl hinzugefügt wurde, muss das Ganze noch emulgiert werden.

Es gibt den Reisdrink auch in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen: Im Herstellungsprozess können Aromen wie Schokolade und Vanille, aber auch Salz oder Zucker beigemischt werden.

Reismilch selber machen

Aufpassen sollte man bei der Wahl des Herstellers bzw. der Sorte, denn viele Hersteller mischen ihrer Reismilch Zucker oder andere Zutaten bei.

Wer Reis- statt Kuhmilch genießen möchte und sich bei den Zutaten sicher sein möchte, kann sich sogar den Gang in den Supermarkt sparen. Denn das süßliche Getränk kann auch zu Hause hergestellt werden. Reismilch selber machen dauert rund eine Stunde. Von Vorteil ist, dass man sich sicher sein kann, dass keine Geschmacksverstärker oder Zusatzstoffe beigefügt wurden. Man benötigt lediglich Reis, Wasser, etwas Salz und Zucker im Reismilch selber machen zu können. Am besten eignen sich Jasmin Reis oder Basmati Reis. Und man kann selber entscheiden, welche Geschmacksrichtung man gerne ausprobieren möchte. Wie sieht es aus mit einer Zimt-Reismilch?

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