Anbau Reisfeld

Insgesamt hat etwa 1% der Bevölkerung eine Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) und zahlreiche weitere Menschen möchten sich aus anderen Gründen glutenfrei ernähren. Die Betroffenen müssen aber stark auf ihre Ernährung achten, da Gluten in sehr vielen Lebensmitteln enthalten ist.

Die in Getreide enthaltenen Proteine können für Nahrungsmittelintoleranz oder –allergie verantwortlich sein. Die häufigste Proteinintoleranz ist die gluteninduzierte Enteropathie (auch Zöliakie genannt). Gluten ist ein im Weizen, Roggen, Gerste und in geringem Umfang im Hafer enthaltenes Protein, während Reis definitiv glutenfrei ist.

Die Aufnahme dieses Proteins ist bei Zöliakie mit einer schweren Schädigung der Dünndarmwand verbunden, die sich in einem generellen, hochgradigen Malabsorptionssyndrom äußert, das unbehandelt zu schweren Mangelerscheinungen führt. Für die Betroffenen sind glutenfreie Getreidearten somit für eine trotz Intoleranz ausgewogene Ernährung von großer Bedeutung. Zöliakie tritt in Europa geschätzt bei einem von 250 Menschen auf, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer.
 Reis ist ein allgemein als hypoallergen anerkanntes Lebensmittel und wird auch für die Entwicklung von hypoallergenen Rezepturen eingesetzt.