Reis Gemüse Blumenkohl

»Die freien Radikalen sind los!« Keine Angst, das ist keine neue politische Bewegung, sondern es handelt sich um bestimmte Stoffe, die im Körper unter Umständen schädliche Prozesse auslösen können. Antioxidantien schützen uns davor.

Antioxidantien sind Schutzstoffe, die eine Oxidation von im Körper vorhandenen Molekülen verhindern, indem sie Elektronen abgeben oder Wasserstoffionen aufnehmen, ohne selbst in reaktionsfähige Moleküle umgewandelt zu werden. Moleküle, die Oxidations-Reaktionen leicht auslösen können, werden als freie Radikale bezeichnet. Hierzu gehören Sauerstoff, sowie sauerstoffreiche Verbindungen und eine Gruppe von Atomen oder Molekülen.

Radikale üben spezifische Funktionen im Körper aus, die eine Gefahr für körpereigene darstellen können, sie können mit biologischen Strukturen wie Fetten, Proteinen, Kohlenhydraten und Nukleinsäuren interagieren. 
Um die schädliche Wirkung von Radikalen und Oxidantien in Grenzen zu halten, verfügt der Körper über ein komplexes Schutzsystem. Gerät dieses Schutzsystem aus der Balance, überwiegen also die oxidativen Prozesse können schwerwiegende Funktionsstörungen auftreten, dies wird als oxidativer Stress bezeichnet. Verschiedene Zivilisationskrankheiten wie Krebs oder Gefäßverkalkung stehen im Zusammenhang mit dem Einfluss von freien Radikalen. Antioxidantien weisen hier ein präventives Potenzial auf.


Wichtige Antioxidantien

Zu den wichtigsten Antioxidantien gehören Vitamin C und E, Carotinoide, Selen sowie die sekundären Pflanzenstoffe, von denen im Reis vor allem Vitamin E, Selen und die sekundären Pflanzenstoffe, von denen insbesondere Polyphenolen eine Schutzwirkung zukommt. Zu den Polyphenolen gehört auch das reisspezifische -Oryzanol, das antioxidativ wirkt.