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in Bremen

Noch nicht allzu lange in der Reiswelt angekommen, stöbere ich durch den Reishunger Blog und finde viele lesenswerte, unterhaltsame und informative Beiträge: heißgeliebte Rezepte aus der Reihunger Redaktion, Neuigkeiten aus der Reishunger Produktwelt, augeklügelte Zubereitungstipps aus dem Reiswissen. Hier wird Reis wirklich gelebt und vor allem geliebt. Aber lass uns nochmals ganz von vorne anfangen: die Reiszubereitung. Einige mögen sich vielleicht denken, dass das doch Basiswissen ist. Für diese sei wieder der nächste Blogbeitrag geschrieben, andere – und ich glaube, das sind mehr als wir durch unsere rosarote Reisbrille sehen – atmen erleichtert auf und stellen fest, dass sie nicht ganz alleine mit ihren Fragen nach der grundlegendsten Methode der hohen Reiskunst sind. Viel wird über die richtige Zubereitungsmethode gefachsimpelt, jeder weiß es doch ein bisschen besser. Und die, die nichts darüber wissen, greifen auf den Kochbeutel zurück. Dabei kann es so einfach sein.

Reis ist ein Naturprodukt. Was aus der Natur kommt und industriell nicht verarbeitet wurde, braucht nicht viel. Eigentlich nur Wasser. Und eine Prise Salz.

Jetzt gibt es da  ReiskocherBambusdämpferRisottotöpfedie Tajine, ... Und schließlich ist da noch der gute alte Kochtopf – den hat doch jeder Zuhause. Machen wir es mal ganz einfach und fangen mit ihm an: Reis in den Topf (z.B. eine Tasse), etwa die 1,5-fache Menge Wasser (also 1 ½ Tassen) dazu, aufkochen und dann auf niedriger Stufe zugedeckt quellen lassen. Und wenn der Reis das Wasser aufgezogen hat, ist es auch schon vollbracht. Neben dieser Quellmethode, gibt es auch die Wassermethode, ähnlich einfach und vor allem ambitionierten Nudelkochern bekannt.

Und nach und nach fangen wir an, die Zubereitung zu verfeinern: wir waschen den Reis vorab, um überschüssige Stärke, die den Reis zu sehr zusammenkleben lässt, zu entfernen, wir weichen den Reis vor dem Aufkochen ein und nutzen die Vorteile der Reiskocher und Reisdämpfer: perfekt regulierte Wärmezufuhr, kein Anbrennen oder Überkochen, Warmhalt- und Aufwärmenfunktionen. Wir versuchen uns an Risotto, Sushi und Paella. Und nach und nach entwickelt sich eine echte Leidenschaft: wir haben Lust, alle Reissorten und Reiszubereitungen auszuprobieren, um für jedes Gericht und jede Gelegenheit gewappnet zu sein. Reishunger - here we go!

Raphaela
Rezeptbotschafterin

Kommentare

D

Hallo Raphaela,
jahrelang habe ich die Kochtopf-Methode mit Erfolg angewendet. Nur habe ich die Wärmezufuhr gleich nach dem Aufkochen auf Null reduziert. Jetzt im Reishunger-Reis-Zeitalter funktioniert das bei manchen Sorten immer noch. Aber am meisten überrascht bin ich über das Ergebnis des Mikrowellenreiskochers, der in deiner obigen Aufzählung leider fehlt. Besonders Sushi-Reis gelingt da en passent und man kann sich ganz auf die Vorbereitungen konzentrieren.
Allerdings koche ich ich zum Beispiel Wildreis immer in viel Wasser, damit ich den Biss besser kontrollieren kann. (Ich habe mal Camargue-, Natur- und schwarzen Reis in einem Topf gekocht. Das kann ich nicht empfehlen. Man bekommt nicht die gewünschte Drei-Farbigkeit.)
Herzliche Grüße
Dietbert

R

Hallo Dietbert,
danke für deine Ergänzung. Ganz wichtig ist dein Kommentar bzgl. der Zubereitung von Wildreis, denn grundsätzlich müssen wir berücksichtigen, dass jeder Reis unterschiedliche Garzeiten haben kann. Die klassische Zubereitung, über die ich geschrieben habe, ist vor allem für polierte Reissorten zutreffend. Unpolierter Reis, wie z.B. Naturreis, Vollkornreis, Schwarzer Reis, Roter Reis benötigen eine Garzeit zwischen 30 und 40 Minuten und die Wassermenge beträgt etwa das 2,5-fache der Reismenge. Aber damit kennen sich Reiskenner wie du ja bestens aus :)
Viele Grüße,
Raphaela

D

Hallo Raphaela,
und dann kommt noch meine erneute Anregung, doch auf den Verpackungen zu vermerken, ob der Reis gewaschen werden soll oder nicht. Dass geht ja mit der Reiswaschschüssel ganz wunderbar. Ich wasch auch immer den Risottoreis, obwohl irgendwo in den Tiefen dieser Website auch berichtet wurde, dass das nicht nötig sei, sondern eher schädlich, damit der Risotto ein wenig sämig wird.
Es gibt noch soo viel aufzuklären. Dir wünsche ich viel Freude dabei!
Gruß, Dietbert