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in Bremen

Wir alle kennen den Satz "In China fällt ein Sack Reis um". Dieser Satz soll deutlich machen wie belanglos eine Sache ist, um die gerade gesprochen wird. Nun, in diesem Fall geht es nicht ganz um einen Sack Reis, sondern gleich um über 1 Millionen Tonnen davon. Ein extrem bedeutender Reisdeal für Thailand ist nämlich kürzlich mit China geplatzt. Der Staatsminister von China "Li Keqiang" hatte zuvor, bei einem Besuch in Thailand, versprochen über 1 Millionen Tonnen Reis zu kaufen.

Seit die Politikerin "Yingluck Shinawatra" Thailands Premierministerin im Jahre 2011 geworden ist hat die Regierung Millionen Tonnen Reis von innländischen Reisbauern, zu überhöhten Preisen, abgekauft. 500 Dollar pro Tonne Reis wurde von der thailändischen Regierung gezahlt. Oder auch nicht gezahlt, weil die Zahlungen immer noch nicht an die Bauern geleistet wurden. Diese 500 Dollar liegen ca. 50% über dem momentanen Weltmarktpreis für eine Tonne Reis. Der Plan: Thailand wollte den Markt austrocknen um damit künstlich die Preise erhöhen um hinterher den Reis teurer zu verkaufen. Schade dass die anderen Länder nicht mitgespielt haben. Vietnam und Pakistan weiteten ihre Exporte aus und Indien beendete das Ausfuhrverbot von Reis. Der Weltmarkt wurde mit günstigen Reiskörnern überflutet und nun bleibt Thailand auf den gelagerten Reiskörnern sitzen.

In Thailand herrscht derweilen ein großer Aufstand, wegen der nicht geleisteten Zahlungen. Von der Opposition laufen bereits Ermittlungen wegen der äußerst kuriosen Reispolitik der Regierung. China hat aufgrund dessen den Deal platzen lassen und lässt damit den Druck auf die thailändische Regierung enorm wachsen. Der drei Jahrzehnte lange Reis Exportweltmeister wurde vom Thron gestoßen. Nun stehen Indien und Vietnam an der Spitze

Es bleibt nur zu hoffen, dass möglichst schnell Klarheit geschaffen wird und die Aufstände sich beruhigen.

Tin Phan
Kochen ist ein Lifeskill!

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