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in Bremen

Bisher dachte ich immer ich wäre ein absoluter Experte was Sushi betrifft. Immerhin beschäftige ich mich fast täglich mit dem Thema. Trotzdem: Ausgelernt habe ich noch nicht. Deswegen habe ich hier meine Top 6 Sushi-Facts zusammen getragen, die Sie bestimmt noch nicht wussten. Oder etwa doch?

1. Die richtige Reihenfolge

Klar, wenn man hungrig ist, will man am liebsten einfach alles Sushi in sich rein stopfen. In Japan geht es da schon etwas gesitteter zu: Die Fischsorten werden nämlich in einer bestimmten Reihenfolge gegessen. Man beginnt mit dem hellsten und dem am wenigsten fettigen Fisch und arbeitet sich dann langsam zum Thunfisch vor. Dadurch soll vermieden werden, dass der dunkle und intensiver schmeckende Fisch, den hellen Fisch übertönt. Einfache Maki-Rollen signalisieren dem Kellner, dass man nun zum Ende kommt.

2. Stäbchen (nicht) reiben

Irgendwann habe ich mal aufgeschnappt wie Leute ihre Stäbchen aneinander reiben bevor sie ihr Sushi essen. Das tut man vor allem bei den Einmal-Stäbchen, die man erst auseinander brechen muss. Durch das Reiben sollen lose Holzsplitter entfernt werden. Im feinen Sushi-Restaurant ist das aber ein No-Go, denn dort werden nur hochwertige Stäbchen verwendet.

3. Wasabi

Vor allem Menschen, die noch nie Sushi gegessen haben, übernehmen sich gerne mit dem Wasabi ("Das kann doch nicht sooo scharf sein, oder?"). In dem Fall hilft nur eins: Mund schließen und schnell durch die Nase atmen!

4. Sojasauce

Die Japaner belächeln uns Europäer schon lange dafür, dass wir unser Sushi in Sojasauce ertränken. Tatsächlich stippt man das Sushi nur kurz in die Sauce und das immer mit der Fischseite voran. Der Reis könnte in der Sauce nämlich zu leicht zerfallen. Das Problem: Man muss das Sushi nicht nur irgendwie mit den Stäbchen greifen, sondern auch drehen.

5. Ingwer

Ingwer sorgt bei vielen Gästen in Sushi-Restaurants für Verwirrung. "Was ist das? Und wie isst man das? Ach, ich lege es einfach mal auf mein Sushi drauf!" In Wirklichkeit ist der Ingwer dazu da um die Geschmacksnerven zwischen den einzelnen Sushis zu neutralisieren. Dadurch schmecken die Unterschiedlichen Sushis intensiver.

6. Suppe schlürfen

Zu einem anständigen Sushi-Gericht gehört auch eine japanische Miso-Suppe. Die isst man übrigens nicht als Vorspeise, sondern erst nach dem Sushi-Schmaus. Hier ist es auch vollkommen in Ordnung die Suppe zu trinken (Ob schlürfen wirklich nötig ist, sei mal so dahin gestellt...).

Was die Umsetzbarkeit dieser Tipps betrifft: Die meisten Regeln sollten im Restaurant auf jeden Fall eingehalten werden. Zu Hause darf aber einfach gegessen werden was und wie es schmeckt!

Anonym

Kommentare

D

Hallo Charlotte,
danke für die Tipps. Auf die Reihenfolge beim Essen hatte ich bisher nicht geachtet. Aber eine Suppe gibt es aus Gewohnheit immer am Anfang des Mahls, auch wenn es chinesische Gerichte gibt.
Liebe Grüße
Dietbert