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in Bremen
Anonym

Als Kind habe ich Freunden gelegentlich die Frage gestellt, welches Gericht sie für den Rest ihres Lebens essen würden, wenn sie sich für eines entscheiden müssten. In meinem Fall gibt es darauf eine klare Antwort.

Es war der 1. Februar 2012, als ich mich bis über beide Ohren in ein Gericht verliebte: Murgh Makni - besser bekannt als "Butter Chicken". Ich weiß noch genau, wie ich abends im Restaurant saß und mich mal wieder nicht zwischen einem Biryani- oder Tandoori-Gericht entscheiden konnte. Irgendwie fiel dann mein Blick auf Butter Chicken.

Am Anfang zögerte ich noch, weil mich kaum etwas so traurig macht wie ein schlecht ausgewähltes Gericht in einem Restaurant. Da ich aber viel über dessen Popularität gelesen hatte, siegte am Ende die Neugierde über das Risiko, eine schlechte Mahlzeit zu treffen. Und was soll ich sagen - es war eines der besten Gerichte, die ich je gegessen habe! Die mild-würzige Tomatensauce mit dem zarten Hähnchenfleisch und mit dem herrlichen Reis - ein Traum!

Ich habe mich so sehr in das Gericht verliebt, dass ich seitdem unentwegt versucht hatte, Butter Chicken nachzukochen. Ein Jahr und viele missglückte Nachahmungsversuche später kann ich nun stolz verkünden: Ich habe es geschafft! Der "Butter-Chicken-Code" ist endlich entschlüsselt. Und stolz darf ich auch vermelden, dass ihr viele der dafür notwendigen Zutaten über unsere Indisch Curry Box erhalten könnt. Denn im Grunde handelt es sich bei diesem Butter-Chicken-Rezept nur um eine verfeinerte Variante des dort empfohlenen Korma-Gerichts.

Und so geht das Rezept!

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Zutaten für 4 Personen (jaaa, es sind sehr viele!!):

Reis

- 400g Basmati Reis (Bio) - 12 Kardamomkapseln - 6 Lorbeerblätter - 2 Zimtstangen

Butter Chicken Sauce

- 500g Rispentomaten, gewürfelt
- 600g Hähnchenbrustfilet, in mundgerechte Stücke geschnitten
- 1 Zwiebel, in feine Würfel geschnitten
- 5 EL Tomatenmark - 2 Zimtstangen - 12 Kardamomkapseln - 250ml Kokosmilch
- 125g Butter
- 200ml Naturjoghurt
- 5 EL Honig (flüssig)
- 2 cm Stift Ingwer, frisch gerieben (alternativ: 2 EL Ingwerpulver) - 3 EL Korma-Paste - genug Olivenöl - genug Meersalz
- genug Pfeffer

Hier gibt's übrigens die Indisch Curry Box mit den Basiszutaten für das Rezept.

Nun zur Zubereitung

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Butter Chicken Sauce

Als Erstes Zwiebelwürfel in einer mit Olivenöl erhitzten Pfanne anbraten. Sobald die Zwiebeln glasig sind, die Zimtstangen zusammen mit den Kardamomkapseln und dem geriebenen Ingwer hinzufügen. 2-3 Minuten rührbraten. Nun die Tomatenwürfel hinzugeben. Kräftig salzen und pfeffern. Das Ganze für 20 Minuten bei kleinmittlerer Stufe unter gelegentlichem Rühren dünsten lassen.

Jetzt Tomatenmark gemeinsam mit der Kokosmilch, dem Honig und der Korma-Paste unterrühren. Für 10 Minuten köcheln lassen. (jetzt kann der Reis gemacht werden). Anschließend den Naturjoghurt zusammen mit der Butter und dem Hähnchenbrustfilet hinzugeben. Nun für weitere 15 Minuten bei geringer Hitze fertiggaren lassen.

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Reis

2 Teetassen Reis (ca. 400g) in einen Kochtopf geben und den Reis zwei Mal durchwaschen. Die 1,5-fache Menge Wasser (also 3 Teetassen) und eine Prise Salz hinzufügen und das Ganze 10 Minuten einweichen lassen. Den Herd auf die höchste Hitzestufe.

Sobald das Wasser kocht, Kardamomkapseln mitsamt der Lorbeerblätter und den Zimtstangen hinzugeben. Idealerweise auch 2 Esslöffel vom indischen Butter Ghee (hier in unserem Shop erhältlich). Sodann auf mittlere Hitze stellen und das Ganze ca. 15 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen, bis das Wasser verdampft ist. Ein Stück Butter (am besten Butter Ghee) hinzufügen.

Tipp: Diesmal hatte ich sie leider nicht zu Hause, aber am Ende passen drübergestreute Mandelsplitter perfekt zur Sauce (so wie beim obigen Bild zum Restaurant).

Fazit: Ich kann euch fast garantieren, dass dieses Gericht jeden Freund der indischen Küche umhauen wird. Es ist zwar untypischerweise alles andere als scharf, dafür aber umso cremig-aromatischer. Nicht umsonst ist es eines der beliebtesten Exportschlager Indiens. Überall auf der Welt, ob in Australien, Großbritannien oder Kanada schätzt man Butter Chicken. Darum wird es höchste Zeit, dass die Deutschen nun auch auf den Geschmack kommen!

Anonym

Kommentare

D

Hi Temi,
bei dem Gericht dachte ich spontan: "Kann denn Butter Sünde sein?" (Horst Lichter).
Gruß, Dietbert

DK

Ich als Köchin des weltbesten ;-) Butter Chicken (frag meinen Mann, der bestätigt das :-)), muss dir sagen: da gehört unbedingt Kasuri Methi (getrocknete Bockshornkleeblätter) rein!

G

Liebe Küchenschabe,
Könntest Du Dein Rezept nicht auch online stellen, wenn es das Weltbeste ist? ;)
LG

T

Das stimmt! Indes habe ich versucht, das Rezept so einfach wie möglich zu halten. ;)

H

Kann man den Kardamom auch guten Gewissens ersetzen oder weglassen. Ich kann den Geschmack und Geruch nämlich leider gar nicht ab?

T

Wenn es so wäre, dann hätte ich es nicht aufgelistet ;)....wenn man es probieren möchte, dann wären mehr wiederum Nelken ein gutes Äquivalent.

P

Sehr lecker fast wie in Indien danke dafür

C

Hi erst einmal danke für das klasse Rezept, ich habe es schon oft gekocht und bin immer wieder sehr zufrieden. Nur brate ich am Anfang das Hühnchen an, ist das richtig so oder wird es alleine durch das Zugeben am Ende in die Soße gar? Liebe Grüße

E

Ich würde für das Gericht unbedingt gehäutete Hänchenschenkel (nicht Beine (drumsticks), sondern Schenkel!) nehmen, am Knochen und halbiert. Sie sind viel saftiger und aromatischer als Brüste.

Q

Was passiert mit kardamonkapseln Muss man die dann entfernen. Ich kenne das nämlich nicht im Essen.

Q

Was passiert mit den kardamonkapseln. Die sind ja nicht lecker beim draufbeißen. Bleiben die im Essen drinnen. Ich kenne das nämlich nicht drinnen.