Paddy

Honig! Gold der Imker, zähflüssig wie die zweite Staffel von „Better Call Saul“, aber – genauso wie Schauspieler Bob Odenkirk – immer wieder gut. Ob als Brotaufstrich, zum Süßen von Pancakes oder als Dressing-Zutat für Salate – ziemlich großartig, was die Bienen da so in einer Saison für uns produzieren. Nur: Vielen ist der Genuss vergönnt, weil sie zum Beispiel an Unverträglichkeiten leiden. Und manchmal ist der Honig so intensiv, dass er Speisen nicht durch eine sanfte Nuance ergänzt, sondern den Geschmack durch sein kräftiges Aroma sogar überlagert. Aber der größte Nachteil für uns: In Honig ist alles Mögliche – jedoch kein Reis. Dasselbe Problem hatten wir mit Mehl, und wie ihr wisst, haben wir da eine Lösung gefunden. Wir haben einfach Reismehl entwickelt. Drei Mal dürft ihr raten… Genau! Wir haben einen eigenen Reissirup angerührt. Und warum dieser die perfekte Alternative zu Honig, Agavendicksaft und Co. ist, lest ihr jetzt.

1. Von den Japanern entdeckt. Von uns perfektioniert.

Zugegeben: Wir haben Reissirup nicht erfunden. Dann könnten wir ja gleich behaupten, dass wir das Rad erfunden haben, oder die Glühbirne! Denn ungefähr genauso großartig erscheint uns die Entdeckung des Reissirups, die – natürlich – von den Japanern gemacht wurde. Dort ist Reissirup schon seit vielen Hunderten von Jahren als Süßungsmittel im Einsatz. Denn während es relativ schwer war, an Zucker heranzukommen, wuchs der Reis direkt vor der Haustür. Das Korn wurde fein gemahlen, in Wasser aufgelöst und dann zu Sirup eingekocht. Und genauso machen wir es noch heute! In unserem Reishunger Reissirup sind keinerlei künstliche Zusätze enthalten, lediglich Reismehl aus feinstem Bio-Reis, und Wasser. Deswegen können sich Farbe und Aroma über die Zeit etwas verändern: Bei längerer Lagerung nach dem Öffnen wird er etwas dunkler, der eher süßliche Geschmack entwickelt eine Karamellnote. Aber keine Sorge – das ist ganz natürlich. Und bleibt wahnsinnig lecker.

2. Nichts da Halbe-Halbe: Null Fruchtzucker.

Wer unter Fructose-Intoleranz leidet, dürfte jetzt aufjubeln, denn: Reissirup ist von Natur aus komplett frei von dem Fruchtzucker. Jetzt fragt Ihr Euch sicher: Woher kommt der süße Geschmack? Reis jedenfalls bringt diesen nicht von Natur aus ein. Das stimmt! Der Zucker entsteht während des Herstellungsprozesses: Während wir das Reismehl mit Wasser erwärmen, geben wir natürliche Enzyme dazu. Sie spalten die Reisstärke in Zuckerstoffe auf. Anschließend filtern wir die festen Bestandteile heraus, dicken die Flüssigkeit zu Sirup ein, und währenddessen entsteht zum Beispiel Glucose, die für das süßliche Aroma sorgt, und auch Maltose, die mit verantwortlich ist für die zarte Karamellnote. Bei Fructose-Intoleranz und Fructose-Malabsorption ist Reissirup also die perfekte Alternative zu Fruchtzucker-Produkten. Zum Vergleich: In normalem Würfelzucker macht Fruktose ungefähr die Hälfte aus.

3. Veträglich für alle, die wenig vertragen.

Ihr merkt schon: Reissirup ist für Intolerante ein echter Superheld – wenn auch eher einer von der Sorte Hancock. Denn auch beim Thema Gluten hält er sich raus! Unser Reishunger Reissirup ist, wie unser Reismehl auch, komplett glutenfrei – und damit perfekt für alle, die an Zöliakie erkrankt sind. Ihr könnt ihn also bedenkenlos nutzen, um eure Speisen zu süßen. Unser Tipp: Da Sirup in seiner Konsistenz natürlich flüssiger ist als Würfelzucker, müsst ihr zum Beispiel bei Backrezepten die zugesetzte Flüssigkeit um etwa zehn Prozent verringern. Aber um noch einmal auf die Intoleranzen zurückzukommen: Auch, wer unter Histaminunverträglichkeit und Sorbitintoleranz leidet, findet in Reissirup eine leckere Alternative zum Honig.

4. Süß. Aber nicht zuckersüß.

Ihr fragt euch sicher schon die ganze Zeit: Wie schmeckt der Reishunger Reissirup überhaupt? Nun: ziemlich ähnlich wie Honig. Aber tatsächlich auch etwas besser, denn: Er ist weniger süß, hat eine milde nussige Note und bringt noch einen Hauch Karamell mit ein, der mit der Zeit etwas stärker wird. Trotzdem ist das Eigenaroma insgesamt so zurückhaltend, das der Reissirup als Aufstrich gut schmeckt, aber als Zutat in Speisen nicht aufdringlich ist oder den Geschmack sogar überdecken könnte. Wir empfehlen, die Angaben zum Zucker in Rezepten einfach 1:1 mit Reissirup zu ersetzen. Nur, wer es wirklich richtig zuckersüß mag, sollte etwa zehn Prozent mehr Sirup verwenden.

5. Das Beste vom Reis. Und vom Zucker.

Reis enthält wahnsinnig viele Nährstoffe. Und die finden sich natürlich auch im Reissirup wieder: Kalium, Magnesium, Calcium, Eisen, Phosphor – alles drin! Und das in deutlich höheren Mengen, als im normalen Zucker. Ein Beispiel: Im raffinierten Zucker sind bei 100 Gramm 2,5mg Kalium enthalten – im Reissirup sind es etwa 111mg! Darüber hinaus wird das verwendete Reismehl aus Reiskörnern gewonnen, die unter kontrollierten biologischen Bedingungen in den besten Gebieten angebaut werden. Aber das sind nicht die einzigen Gründe dafür, dass Reissirup als Süßungsmittel gesünder ist, als andere Süßungsprodukte. Er enthält weniger Zucker – und dieser Zucker ist sogar von der besonders guten Sorte: 21 Prozent sind sogenannte Oligosaccharide. Also langkettige Mehrfachzucker, die vom Körper erst in Einfachzucker umgewandelt werden müssen, bevor sie ins Blut übergehen können. Das klingt kompliziert, hat aber einen einfachen Effekt: Ihr habt nicht so schnell wieder Hunger, und die verzögerte Zuckeraufnahme sorgt für einen langsameren Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das ist für all jene interessant, die abnehmen wollen, zumal Reissirup auch weniger Kalorien hat als normaler Zucker. Und für alle Diabetiker unter Euch: Ihr könnt Reissirup als Alternative zum Honig verwenden, solltet aber dennoch etwas vorsichtig bei der Dosierung sein und schauen, wie Euer Körper darauf reagiert.

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Dachten wir auch. Bis wir selbst probiert haben. Probiert jetzt unseren Reissirup (BIO)! Wir sind gespannt darauf, wie ihr ihn findet.

Paddy
Reisender Genießer

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